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Dem Schweizerischen Juristenverein kommt dasVerdienst zu, seit über 150 Jahren mit dem jährlich stattfindenden Juristentagaktuelle juristische Fragestellungen von grundlegender Bedeutung aufzugreifenund zu vertiefen. Wird der Juristentag in einer Universitätsstadt durchgeführt,so gehört es zur schönen Tradition, dass die jeweilige juristische Fakultät alsWillkommensgruss eine Festschrift überreicht. Die vergleichsweise jungeRechtswissenschaftliche Abteilung der Universität St. Gallen wünscht demJuristenverein, dass die älteste Bücherstadt der Schweiz der richtige Ort sei,um die Herausforderungen der Digitalisierung für das Recht in anregenderAtmosphäre zu diskutieren.

Im Versuch der Regelung vonLebenssachverhalten formt das Recht seit jeher Institute aus, von denen eswiederum rückkoppelnd beeinflusst wird. Nicht unvermutet verändert das Rechtdaher die sich durch Digitalisierung kontinuierlich transformierende Realität,kann sich selbst der Digitalisierung aber auch nicht entziehen. DieDigitalisierung verändert dabei nicht nur die Formen des Rechtsverkehrs,sondern die Substanz des Rechts an sich. Betroffen vonDigitalisierungsvorgängen sind damit neben dem materiellen Recht und demVerfahrensrecht auch die Arbeit des Rechtsforschers und Rechtspraktikers sowiedie rechtswissenschaftliche Ausbildung. Als Lebensvorgang perforiert undüberwindet die Digitalisierung dogmatische Grenzen, was die aus verschiedenstenRechtsgebieten stammenden Beiträge dieser Festschrift deutlich veranschaulichen.Gleichsam stehen diese Beiträge auch für die Diversität der Dozierenden derRechtswissenschaftlichen Abteilung der Universität St. Gallen und dieVielfalt ihrer Forschungsfragen.