Kulturraum Europa
Kulturraum Europa
Der Beitrag des Art. 151 EG-Vertrag zur Bewältigung kultureller Herausforderungen der Gegenwart

Schriften zum Kunst- und Kulturrecht, Volume 1

Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
1. Edition, Zurich/St. Gallen 2008
254 Pages, Paperback

ISBN: 978-3-03751-086-5
Type of publication: Thesis
Language: German
Availability: In Stock
Price: CHF 89.00
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Die Vision eines Europa, das sich einer humanen Idee verpflichtet weiss, seine Spaltung überwunden hat und in dem Geschichte und Geographie endlich miteinander versöhnt sind, gilt es zu verwirklichen, und zwar durch die Festigung und Vertiefung des europäischen Integrationsprozesses in der Union – so Valéry Giscard d'Estaing in seiner Eröffnungsrede vor dem Konvent zur Zukunft Europas. Dabei kommt der im europäischen Einigungsprozess lange vernachlässigten Kultur eine zentrale Rolle zu. In dem Wissen um ihre integrative Bedeutung ist vor 15 Jahren mit dem Maastrichter Vertrag durch Art. 151 EGV ein neuer Politikbereich der Union geschaffen worden. Grund genug, um einmal näher hinzuschauen: Was kann diese Norm leisten – oder anders: Was soll sie leisten dürfen? Welche praktischen Wirkungen hat sie durch die sekundärrechtlichen Programme entfaltet? Bezieht sich die aktuelle europäische Kulturpolitik auf die kulturellen Herausforderungen unserer Zeit, und wie ist das der Norm zugrundegelegte Kulturverständnis im historischen Kontext zu bewerten? Diesen Fragestellungen geht die Untersuchung auf den Grund. In einem interdisziplinären Ansatz werden die Themen kultursoziologisch, kulturphilosophisch und europarechtlich analysiert und in die Zukunft weisende Lösungsansätze in umfangreichen Expertengesprächen mit Kulturpolitikern, Künstlern und Wissenschaftlern mit der Realität abgeglichen.

Christoph Grabenwarter | Erich Vranes
Kooperation der Gerichte im europäischen Verfassungsverbund - Grundfragen und neueste Entwicklungen

Im September 2012 fand der 12. Österreichische Europarechtstag veranstaltet vom Institut für Europarecht und Internationales Recht an der Wirtschaftsuniversität Wien statt.
Die einzelnen Beiträge liegen nun zum Nachlesen bereit.

Die Themen im Detail:

  • Gerichtsbarkeit und Europäische Integration
  • Die Kooperation zwischen:

    - EuGH und den nationalen/internationalen Gerichten
    - EuGH und EGMR
    - Europäischer und französischer Gerichtsbarkeit
  • Die Europa-Entscheidungen der Verfassungsgerichte
  • Das Verhältnis zwischen Europäischer Gerichtsbarkeit und VfGH/VwGH/OGH

 

Pascal Grolimund | Anton K. Schnyder | Nicolas Mosimann
Private International Law in Switzerland

The export industry is of great importance to Switzerland. The country has a long-standing tradition of international transactions and business relations. Against this background, private international law plays a major role in Switzerland.

Altough private international law applies within an international context, it is predominantly national (civil) law. With this book, the authors aim to provide a practical introduction to Swiss private international law and an overview of the relevant rules governing the international jrusidistion, the applicabale law and the recognition and enforcement of foreign judgements in Switzerland.

Monika Roth
Das Dreiecksverhältnis Kunde – Bank – Vermögensverwalter

Die Publikation hat zum Ziel, eine praxisorientierte Übersicht über die gegenseitigen Rechte und Pflichten der Beteiligten im Dreiecksverhältnis Kunde –
Bank – Vermögensverwalter zu geben. Sie befasst sich zudem ausführlich mit der Frage von Retrozessionen auch im Bankkonzern. Die wichtigen Gerichtsentscheide (Bundesgericht und kantonale Gerichte) sind in den Anhängen im Wortlaut abgedruckt.

Das Werk richtet sich nicht nur an Juristen, Bankfachleute und Anleger, sondern generell auch an ein allgemein interessiertes Publikum.

Marcel Senn
Rechtswissenschaft und Juristenausbildung

Die fünf Beiträge von Marcel Senn, Zürcher Ordinarius für Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie sowie vormaliger Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich, wurde in den Jahren 2010 bis 2012 in verschiedenen internationalen Fachzeitschriften und Festschriften publiziert. Da sie thematisch sowie durch wechselseitige Bezugnahme aufeinander zusammengehören, werden sie nunmehr in einer Monografie wieder veröffentlicht. die Rechtswissenschaft und Juristenausbildung nach Einführung der Bologna-Reform im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts bilden ihr Kernthema.

Diese Thematik wird in Bezug auf die zentralen Grundwerte der civitas humana (Menschliche Bürgerrechtsgesellschaft) und der libertas philosophandi (Freiheit des Denkens) entfaltet. Beide Grundwerte beziehen sich auf die Idee der Gerechtigkeit und Würde im Sinne des Menschseins. Folgerichtig hat die Rechtswissenschaft ihre normative Gesellschaftskonzeption auf ein Leben miteinander statt gegeneinander auszurichten, da die Menschen seit je aufeinander angewiesen sind. Daran hat sich auch ein Studium des Rechts zu orientieren.

Dominik Gasser | Tamara Pietsch-Kojan | Rahel Müller
Zivilprozessrecht

Gemeinhin gilt Zivilprozessrecht als trockene, formalistische und komplizierte Materie. Die vielen Gross-, Hand-, Praxis- und Kurzkommentare, die zahllosen Lehrbücher, Monographien und Aufsätze legen ein eindrückliches, ja fast schon erdrückendes Zeugnis davon ab.
Bei wachsender Komplexität braucht es Vereinfachung und Motivation. Die vorliegende kompakte Darstellung will deshalb der Anwalts- und Gerichtspraxis zur raschen Orientierung und Übersicht verhelfen ohne die Auseinandersetzung mit der Lehre und Rechtsprechung zu suchen und den Studierenden den Einstieg ins Zivilprozessrecht erleichtern. Sodann eignet sich das Büchlein auch als Repetitionshilfe für die Examensvorbereitung.

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