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In der Trinationalen Agglomeration Basel werden die Landesgrenzen kaum noch wahrgenommen. In Bereichen wie Wirtschaft, Verkehr, Kultur und Tourismus sind grenzüberschreitende Kooperationen längst Realität. Die internationalen Rheinhäfen Basel, Mulhouse, Weil a.Rh. spielen in der grenzüberschreitenden Wirtschaftsregion «Südlicher Oberrhein» eine bedeutende Rolle. Die Hafenlogistik stellt den nachhaltigen Umschlag der für die Wirtschaft und Gesellschaft benötigten Güter sicher. Die Häfen sind Drehscheiben für den Im- und Export. Diese präsentieren sich heute sehr heterogen. In der Schweiz, Deutschland und Frankreich gibt es je eine selbständige Hafengesellschaft mit unterschiedlicher betrieblicher und juristischer Ausgestaltung. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Güterverkehrmarktes und guter Entwicklungschancen der Binnenschifffahrt haben sich die drei Rheinhäfen zu einer Arbeitsgemeinschaft «RheinPorts Basel-Mulhouse-Weil» zusammengeschlossen, um Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bzw. konkrete Kooperationsmodelle im Rahmen eines mehrstufigen Projektes zu untersuchen. Der Sammelband geht auf komplexe ökonomische und juristische Problemstellungen ein. Er behandelt die Gründung einer gemeinsamen Tochtergesellschaft «Container» im internationalen Rechtsvergleich sowie ökonomische, rechtliche und operative Aspekte einer Flächenmanagement-Gesellschaft. Die an der Universität St. Gallen (HSG) erarbeiteten Lösungsansätze bilden die Grundlage für den anspruchsvollen Prozess der Rheinhäfen hin zu einer intensiveren Zusammenarbeit und gemeinsamen Strukturen.