Sanierungsfusion und Rechnungslegung
   
Sanierungsfusion und Rechnungslegung
Unter besonderer Berücksichtigung der Forschungs- und Entwicklungskosten

Dike Verlag
1. Edition, Zurich/St. Gallen 2008
XVIII, 273 Pages, Paperback

ISBN: 978-3-03751-075-9
Type of publication: Thesis
Language: German
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Price: CHF 68.00
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Die Sanierungsfusion (Art. 6 FusG) wird anhand der Bestimmung von Art. 725 OR ausgelegt, welche eine Legaldefinition des Kapitalverlusts und der Überschuldung enthält. Diese «Überschuldungstests» enthalten Regelungen zum Vergleich von Aktiven und Verbindlichkeiten. Was jedoch Aktiven – und im Speziellen immaterielle Aktiven – sind oder wie diese bilanziell zu behandeln sind, ist unklar, zumal das Schweizer Recht diesbezüglich weder eine Vorschrift noch eine Definition enthält. Die vorliegende Abhandlung skizziert deshalb die rechnungslegungsrelevanten Aspekte von Art. 725 OR und Art. 6 FusG. Anschliessend werden die Begriffe «Aktivum» und «Forschungs- und Entwicklungskosten» normvergleichend (Schweiz de lege lata et ferenda, Deutschland, IFRS, US GAAP sowie Swiss GAAP FER) analysiert. In der Folge wird, gestützt auf die Ergebnisse der Analyse, ein Konzept vorgeschlagen, welches die handelsrechtliche Vermögenslage präziser darzustellen vermag. Dies erlaubt eine bessere Einschätzung der Unterdeckung, die anhand Art. 6 FusG zu ermitteln ist. Mit der Sanierungsfusion können stille Reserven, die aufgrund des Zwangs, eine Bilanzierung zu fortgeführten historischen Kosten vorzunehmen, auf dem Wege der Fusion zum «Fair Value» aktiviert werden. Auf diese Weise kann die Unterdeckung der finanziell notleidenden Gesellschaft durch Neubewertung entschärft oder beseitigt werden, ohne auf Rangrücktritte zurückgreifen zu müssen.

Beatrice Wagner Pfeifer
Umweltrecht

Teil des vorliegenden Werks sind demgegenüber mehrere Erlasse wie insbesondere das Gewässerschutzrecht, der Natur- und Heimatschutz, Tierschutz und die Waldgesetzgebung, die alle ebenfalls zum weiteren Themenbereich des Umweltrechts gehören. Ein eigenes Kapitel ist dem Energierecht gewidmet. Darin werden neben den gesetzlichen Grundlagen des Energie- und des CO2-Gesetzes rechtliche Fragen aufgeworfen, die sich bei den neuen erneuerbaren Energien stellen. Erhebliche Auswirkungen auf die natürliche Umwelt gehen ferner von den Verkehrsanlagen aus. Eingegangen wird u.a. auf den Sanierungsbedarf von Strassen, Bahnlinien und Flughäfen sowie auf den Transport von Gefahrgut auf diesen Verkehrswegen. Schliesslich werden die in den Erlassen des Umweltrechts enthaltenen privatrechtlichen Haftungsregelungen sowie die strafrechtlichen Sanktionen erörtert.

Daniela Thurnherr
Verfahrensgrundrechte und Verwaltungshandlungen

Die vorliegende Untersuchung verfolgt ein doppeltes Erkenntnisziel: Zum einen wird eine Stärkung des Verfahrensgedankens in jenen Bereichen des Verwaltungshandelns bezweckt, denen diesbezüglich bislang weder vom Gesetzgeber noch von der Judikatur oder der Verwaltungsrechtswissenschaft hinreichende Aufmerksamkeit geschenkt worden ist. Zum anderen erfolgt eine rechtsstaatliche Fundierung dieser weitgehend ignorierten Erscheinungsformen des (in einem umfassenden Sinne verstandenen) Verwaltungsverfahrens.

Thierry Luterbacher
Versicherungen und Broker

Die im September 2012 von AXA-ARAG in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich durchgeführte Veranstaltung vertiefte Themen zur Stellung des Versicherungsbrokers, zu ausgewählten Fragen in der Sozialversicherung und zur Bedeutung der Rechtsschutzversicherung.

Andreas Kellerhals | Tobias Baumgartner
Tobias Baumgartner | Philipp Berger | Jürg Borer | Alexander Brunner | Theodor Bühler | Stefan Dä..
Wirtschaftsrecht Schweiz – EU

Der Jahresband 2012/13 berücksichtigt die relevanten Entwicklungen in folgenden Rechtsgebieten: Banken- und Kapitalmarktrecht, Versicherungsrecht, Gesellschaftsrecht, Kommunikation und Medien, Wettbewerbsrecht, Arbeitsrecht, Personenfreizügigkeit, Öffentliches Auftragswesen, Technische Vorschriften, Energie, Steuerrecht, Immaterialgüterrecht, Vertragsrecht, Verbraucherrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht/Internationales Privatrecht. 

Bettina Bannwart | Michelle Cottier | Cheyenne Durrer | Anne Kühler | Zita Küng | Annina Vogler
Keine Zeit für Utopien?

Keine Zeit für Utopien? Diese Frage drängt sich angesichts der in unserer Rechtsordnung implizierten Lebensformenpolitik auf. Denn nach wie vor wird der Vielfalt der Beziehungs-, Familien- und Lebensformen im Recht nicht genügend Rechnung getragen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen führen nicht selten zu einer Prekarisierung der Lage der betroffenen Kinder und Erwachsenen, zu Benachteiligungen oder jedenfalls zu begründungsbedürftigen Einschränkungen ihrer Wahlmöglichkeiten. Die rechtliche Anerkennung und die Gleichberechtigung der verschiedenen Lebensformen erscheinen bislang als utopisch. Gleichzeitig bleibt die Diskussion oftmals bei der Feststellung dieser Defizite des Rechts stehen und über Visionen und Utopien wird wenig nachgedacht. Der Band befasst sich sowohl aus grundlegend-theoretischer als auch praxisorientierter Sichtweise mit der Lebensformenpolitik im Recht. Anlass zur Diskussion sind die rechtlichen Bedingungen für Alleinerziehende und ihre Kinder, für die gleichgeschlechtliche Partner- und Elternschaft, für queere Lebens- und Familienformen sowie für Menschen in der Migration...

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