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Mitte 2016 haben Parlament, Bundesrat und BFE die Arbeiten an der Gestaltung des «Strommarktes 2023» aufgenommen. Formalknüpfen diese Arbeiten an dem Auslaufdatum für die bestehenden Fördermassnahmenan, so wie es im revidierten Energiegesetz vorgesehen wurde. Effektiv haben dienun diskutierten, alternativen Marktmodelle keinen Bezug zur «Energiestrategie2050»; sie eröffnen ein neues Kapitel im energiepolitischen Reformzyklus:Gesucht wird heute nach einem «Marktdesign», das die Förderung der erneuerbarenEnergien mit dem Anliegen der Versorgungssicherheit verknüpft. Dafür bestehen verschiedene geeignete Gestaltungsoptionen, namentlich sogenannte Quotenmodelle,die Hauptgegenstand dieses Buches sind. Wenn diese Marktmodelle hinsichtlich Erreichung der nationalen Produktionsziele effektiv und hinsichtlich Kosten effizientsein sollen, müssen sie national begrenzt werden. Die Autoren des vorliegenden Buches diskutieren, wie die dadurch entstehenden, potenziellen handelsrechtlichen Konflikte mit der EU und den WTO-Mitgliedstaaten vermieden werden können. Dabei legen die Entwicklungen in Recht und Rechtsprechung der EUein weniger defensives Vorgehen als bis anhin nahe.