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«…Insgesamt bewegen sich beide Kommentare auf einem hohen Niveau – mit einigen inhaltlichen Vorteilen zugunsten des St.Galler Kommentars.»
—Kurt Berger. Plädoyer, 6/15, S. 53 ff
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«… Wer sich über diese Fragen wie überhaupt über die verfassungsrechtlichen Verhältnisse unseres Nachbarlandes näher informieren will, erhält durch diesen Kommentar eine umfassende, zuverlässige und inhaltlich ausgezeichnete Grundlage.»
—Hartmut Mauerer, Archiv des öffentlichen Rechts, 135. Band, Heft 4, Dezember 2010, S. 614 ff.

«… Der St. Galler Kommentar ist die führende Kommentierung der schweizerischen  Bundesverfassung,  erstmals  2002  und  jetzt  schon  in  3. Auflage  erschienen.  Er  stellt  ein  wertvolles  und  weiterführendes  Kompendium  für alle mit der BV in Rechtspflege, Verwaltung und Wissenschaft Arbeitenden dar. Man möchte ihn nicht mehr missen.»
—Christoph Winzeler, SJKR/ASDE, 19.2014, S. 229 ff.
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Der «St. Galler Kommentar» stellt die umfassendste Kommentierung der geltenden schweizerischen Bundesverfassung dar. Er hat in Wissenschaft und Praxis grosse Verbreitung und Anerkennung gefunden und sich als Standardwerk etabliert.

Seit der zweiten Auflage im Jahre 2008 hat sich das Schweizer Verfassungsrecht in erstaunlich hoher Dynamik entwickelt. So sind in den letzten Jahren verschiedene Teilrevisionen der Bundesverfassung beschlossen worden. Dazu gehören etwa die Bestimmungen gegen den Bau von Minaretten, gegen die «Abzockerei», über den Bau von Zweitwohnungen, gegen die «Masseneinwanderung», aber auch Neuregelungen zur Bahninfrastruktur-Finanzierung (FABI) etc. Damit stellen sich grundlegende Fragen zur Integration neuer Normen in das bestehende Verfassungssystem. Auch manifestieren sich die Auswirkungen früherer Reformprojekte erst allmählich in voller Konsequenz, so insbesondere bei der Neuen Finanzausgleichsordnung (NFA), bei der Bildungsreform oder bei der bereits wieder partiell korrigierten Volksrechtereform. Darüber hinaus haben zentrale Bestimmungen der Bundesverfassung unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise eine neue Auslegung erfahren; zu denken ist etwa an das Notrecht. Immer deutlicher wird ein Spannungsfeld zum internationalen Recht sichtbar.

Die dritte, vollständig überarbeitete Auflage trägt diesen Entwicklungen und Ergänzungen Rechnung. Im Rahmen einer kohärenten Gesamtdarstellung werden sämtliche Bestimmungen der geltenden Bundesverfassung vertieft besprochen und Querbezüge verdeutlicht. Dabei werden auch legislatorische Aspekte sowie internationalrechtliche Verflechtungen verstärkt einbezogen.

Herausgegeben wird der «St. Galler Kommentar» von den vier Professoren für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität St. Gallen (HSG), Bernhard Ehrenzeller, Benjamin Schindler, Rainer J. Schweizer und Klaus A. Vallender. Das Werk enthält die Beiträge von fast 90 Autorinnen und Autoren. Es sind dies anerkannte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Rechtspraxis. Sie besprechen die einzelnen, in den drei Amtssprachen wiedergegebenen Verfassungsartikel systematisch und setzen sich mit den Entwicklungen in Lehre und Rechtsanwendung auseinander. Die Titel und zusammenhängenden Teile der Verfassung werden durch analysierende Vorbemerkungen eingeleitet.

Mit der überarbeiteten Auflage liegt ein aktueller, an hohen wissenschaftlichen Standards orientierter Kommentar vor. Er soll die Bundesverfassung den mit der Rechtssetzung und Rechtsanwendung betrauten Personen in Anwaltskanzleien, Behörden, Gerichten und Wissenschaft auf verständliche Weise erschliessen und ihnen dazu einen leicht greifbaren Zugang verschaffen. Das Werk soll aber auch Anlass und Anknüpfungspunkt zu einer weiteren wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Verfassungsrecht bilden. Es ist damit für die Praxis sowie für Forschung und Lehre gleichermassen von hohem Nutzen. Von praktischem Nutzen ist das Werk schliesslich für alle Rechtssuchenden, insbesondere für die Studierenden, denen es einen fundierten Überblick über das schweizerische Verfassungsrecht bietet.