• Simone Walther
  • Kooperative Steuerungsinstrumente im schweizerischen Stromversorgungsrecht

  • St. Galler Schriften zur Rechtswissenschaft, Band 25

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2014
  • XXI, 225 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-341-5
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 74,00

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«… Bezüglich der bundesrätlichen «Energiestrategie 2050» weist Walther auf die wertenden politischen Grundsatzentscheide bezüglich der bevorzugten Energieträger als auch des Versorgungssystems hin. Die neue Energiepolitik wird auch die Ausgestaltung des StromVG beeinflussen (170 f., 222 f.). Die Erkenntnisse des vorliegenden Werks werden daher auch im Rahmen der Umsetzung der postulierten Energiestrategie 2050 zu reflektieren und berücksichtigen sein. (...) Das vorliegende Werk ist eine wertvolle Grundlagenarbeit für jede juristische Auseinandersetzung mit dem Stromversorgungsrecht in einem weiteren Sinne und dem StromVG im Besonderen.»
— Dr. iur. Reto Müller, Lehrbeauftragter für Sicherheits- und Polizeirecht an der Universität Basel, ZB1, 115. Jahrgang, Nr. 6, Juni 2014, S. 343 f.


Aufgrund der enormen volkswirtschaftlichen Bedeutung einer funktionierenden, zuverlässigen Stromversorgung sowie ihrer besonderen technischen und ökonomischen Charakteristika stellt der sie umgebende rechtliche Rahmen für den Gesetzgeber eine ordnungspolitische Herausforderung dar.  Vor dem Hintergrund der einschneidenden regulatorischen Umgestaltung, welche die schweizerische Elektrizitätswirtschaft in den letzten Jahren erfahren hat, bietet sich daher eine vertiefte Auseinandersetzung mit Steuerungsinstrumenten im Stromversorgungsrecht an.

Die vorliegende St. Galler Dissertation setzt sich eingehend mit den Grundlagen rechtlicher Steuerung im Bereich der Stromversorgung auseinander und evaluiert den Steuerungsansatz des geltenden Stromversorgungsgesetzes im Lichte seiner Ziele. Unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden juristischen, technischen und ökonomischen Rationalitäten der schweizerischen Elektrizitätswirtschaft werden verschiedene Steuerungsdefizite, namentlich die Verfehlung des Ziels eines wettbewerbsorientierten Strommarktes, identifiziert und einer Ursachenanalyse unterzogen. Daran anschliessend wird der zentralen Frage nachgegangen, ob ein verstärkter Einsatz kooperativer Steuerungsinstrumente die Wirksamkeit des bestehenden Regulierungsansatzes verbessern könnte.