• Guido von Moos
  • Die Haftung des Vertreters ohne Vollmacht nach Art. 39 OR

  • St. Galler Schriften zur Rechtswissenschaft, Band 31

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2017
  • XLI, 174 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-901-1
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 65,00

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Schliesst ein direkter Stellvertreter i.S.v.  Art. 32 ff. OR einen (Schuld-)Vertrag in fremdem Namen ab, ohne dafür eine genügende Vollmacht zu haben, bleibt die Vertretungswirkung grundsätzlich aus. Soweit kein Ausnahmetatbestand (Art. 33 Abs. 3, 34 Abs. 3,37 Abs. 1, 38 Abs. 1 OR) Platz greift, wird der Vertretene durch den voll machtlos abgeschlossenen Vertrag weder berechtigt noch verpflichtet. Der Vertreter (falsus procurator) wird ebenfalls nicht an den Vertrag gebunden,doch ist er seinem Vertragsgegner (dem «Dritten») nach Massgabe von Art. 39Abs. 1 und 2 OR zu Schadenersatz verpflichtet.

Die vorliegende St. Galler Dissertationbefasst sich insbesondere mit den Voraussetzungen und den Rechtsfolgen dieser Haftung. Daneben werden ausgewählte Einzelfragen behandelt (z.B. diejenige nachder Verjährung des Schadenersatzanspruchs aus Art. 39 OR).