• Eva Schröder
  • Wem gehört der Fussball?
  • Zu den bestehenden Schutzrechten des Sportveranstalters und der Erforderlichkeit eines Leistungsschutzrechts zum Schutz vor Assoziationsmarketing

  • Schriftenreihe Causa Sport, Band 10

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Richard Boorberg Verlag GmbH & Co. KG, Stuttgart und Jan Sramek Verlag KG, Wien)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2014
  • 259 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-698-0
  • Publikationsart: Darstellung
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 49,00

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«Die auch ausserhalb des deutschen Rechts beachtenswerte Arbeit durchleuchtet insbesondere das Assoziationsmarketing, die verschiedenen Schutzstrategien und die kritisch gewürdigte Forderung nach einem zusätzlichen Leistungsschutzrecht.»
INGRES News, Nr. 6/15, S. 5


In diesem Band werden die rechtlichen Möglichkeiten zum Schutz grosser Sportveranstaltungen am Beispiel des Fussballs erörtert. Bereits jetzt verfügen die internationalen Monopolverbände über weitgehende Rechte, die ihnen eine umfassende Kommerzialisierung ihrer Sportveranstaltungen erlauben.

Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage, ob weitere Schutzrechte erforderlich sind, um auch das sog. «Assoziationsmarketing» stärker einzuschränken, bei dem sich Vermarkter, die nicht zu den Lizenznehmern zählen, an Sportveranstaltungen anlehnen.

Die Überlegungen, jeglichen werblichen Bezug zu Sportereignissen über umfassende Leistungsschutzrechte zu verbieten, dürften zu weit gehen. Aufgabe des Veranstalters kann es nur sein, das Alleinstellungsmerkmal der «Exklusivität» innerhalb des ihm rechtlich zugestandenen Rahmens festzulegen. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass er selbst die Rechtevergabe weiterhin attraktiv gestaltet. Dies kann z.B. dadurch geschehen, dass er

• Exklusivrechtepakete für die Werbung in der Veranstaltungsstätte schnürt und diese vertraglich in Kombination mit dem Hausrecht absichert,
• eine ausgewogene markenrechtliche Schutzstrategie entwickelt und
• im Rahmen des rechtlich Zulässigen ein vertragliches Regelwerk mit dem betreffenden Ausrichter schafft.

Weitere Vorteile ergeben sich für den Veranstalter durch die von der öffentlichen Hand garantierten Sicherheitsvorkehrungen rund um Grossveranstaltungen und die Möglichkeit, sich Sondernutzungserlaubnisse im örtlichen Umfeld einzuholen. Ob daneben noch weitere Schutzrechte erforderlich sind, darf daher bezweifelt werden.