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Im April 2004 ist die «Peter Häberle-Stiftung an der Universität St. Gallen» gegründet worden. Die Stiftung bezweckt die regelmässige Durchführung von wissenschaftlichen Anlässen zum Themenkreis «Staats- und Verfassungslehre als Kulturwissenschaft». Im Sinne dieser breiten thematischen Ausrichtung sollen Themenstellung und Teilnehmendenkreis interdisziplinär und rechtsvergleichend angelegt sein: Primär angesprochen sind Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler, doch sollen auch Vertreter anderer Disziplinen und der Wissenschaft verbundene Praktiker eingeladen werden. Das dritte Häberle-Kolloquium fand am 14./15. Mai 2010 im Istituto Svizzero di Roma statt. Es stand unter dem Titel: «Vom Staatsbürger zum Weltbürger – ein republikanischer Diskurs in weltbürgerlicher Absicht». Im Rahmen der wissenschaftlichen Veranstaltung fand ein republikanischer Diskurs statt über das heutige Verständnis des «citoyen», der Staatsbürger, Europabürger und Weltbürger in einem ist. Diskutiert worden sind die Identitätsfunktion und das Spannungsverhältnis dieser drei Bürgerrechte in einer globalisierten Welt wie auch die Rückwirkung auf das sich wandelnde Verständnis der Bürgerdemokratie. Die sehr gehaltvollen und impulsgebenden Vorträge sowie die lebhafte und substanzielle Diskussion sind in die Referate eingeflossen, die nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.