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Gläubiger als Fremdkapitalgeber bilden im Gesellschaftsrecht, das stark eigentümerorientiert ist, eine bedeutende Stakeholder-Gruppe. Die Zürcher Dissertation hat zum Ziel, die Gläubigerstellung im Gesellschaftsrecht sichtbar zu machen. Primär wird deshalb die Bedeutung der Gläubiger als Stakeholder aufgezeigt. Dabei werden insbesondere die Interessen, welche Gläubiger an der Gesellschaft haben, die Probleme und Schranken, die sich ihnen stellen, und ihr Schutz beleuchtet. Die vorliegende Arbeit widmet sich zu Beginn der Corporate Governance und deren Ansätzen sowie der Agency Theorie und der Frage, ob die Gläubiger in diese einbezogen werden sollen, aber auch den Problemstellungen zwischen Gläubigern und Shareholdern. Ferner wird auf die Verantwortlichkeit der Gesellschaftsorgane eingegangen und die Klagemöglichkeiten, die sich den Gläubigern gegen Organmitglieder für pflichtwidriges Verhalten bieten. In einem weiteren Teil werden verschiedene Formen der Fremdfinanzierung und deren Auswirkungen auf die Gläubiger aufgezeigt. Sodann wird der rechtliche Schutz der Gläubiger und deren Stellung im Lebenszyklus einer Gesellschaft, aber auch der Gläubigereinfluss beleuchtet. Am Schluss wird kurz auf die «Too big to fail-Problematik» und die Rolle der Gläubiger eingegangen.