• Ute Schönwitz
  • Schelling war mein Lehrer und er war mir mehr
  • Ignaz Paul Vitalis Troxlers Leben in Briefen an Karl August Varnhagen von Ense und Anton Sebastian Federer

  • Europäische Rechts- und Regionalgeschichte, Band 8

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2008
  • VII, 84 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-139-8
  • Publikationsart: Abhandlung
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 34.00

   - ODER -    + Wunschliste

«Freiheit des Vaterlandes war meine erste Liebe», schrieb der in Beromünster geborene Ignaz Paul Vitalis Troxler in seiner fragmentarischen Autobiographie. Nach einem Studium der Philosophie und der Medizin in Jena kehrte er zurück in die Schweiz und kämpfte bis ins hohe Alter für Verfassungsreformen und Pressefreiheit. In Jena hatte ihn der Philosoph Schelling tief beeindruckt. Als dieser auf einer Badereise in Ragaz starb und auf dem katholischen Friedhof ein monumentales Denkmal erhielt, erinnerte sich Troxler in Briefen an den dortigen Pfarrer Federer, wie sehr ihn Schelling mit seinen Gedanken über den Staat als Organismus beeinflusst hatte. In der Bundesverfassung von 1848 sah er die Krönung seiner politischen Arbeit.