• Katharina Gatzsche
  • Aufhebungen und Abänderungen von Investitionsschutzabkommen
  • Eine Untersuchung zur Reichweite von Survival Clauses in BITs

  • Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 31

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden und Facultas Verlag, Wien)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2019
  • 237 Seiten, kartoniert

  • ISBN: 978-3-03891-132-6
  • Publikationsart: Abhandlung
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 65.00

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Das Buch untersucht die Auswirkungen sog. Survival Clauses auf die Freiheit der Vertragsstaaten, einen BIT nachträglich aufzuheben oder abzuändern. Es wird geprüft, inwieweit das internationale Investitionsrecht Auslandsinvestoren einen besonders gefestigten Individualschutz zuteilwerden lässt.

Bilaterale Investitionsschutzverträge (BITs) sind völkerrechtliche Verträge zum Schutz von Auslandsinvestoren und verfügen regelmäßig über sog. Fortgeltungsklauseln (auch survival bzw. sunset clauses), die den Investorenschutz in zeitlicher Hinsicht verfestigen, indem sie einseitige Kündigungen erst nach Abwarten einer 10-, 15- oder sogar 20-jährigen Frist wirksam werden lassen. Allerdings lassen Fortgeltungsklauseln offen, ob sie auch den Fall einvernehmlicher Kündigungen erfassen. Diese Frage ist Kern der Untersuchung und umfasst grundsätzliche Probleme des aktuellen Völkervertragsrechts: Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen der Freiheit der Vertragsstaaten und dem durch einen Vertrag geschaffenen Individualschutz? Kommt Investoren mittels der Fortgeltungsklauseln ein besonders gefestigter Individualschutz zu? Welche alternativen Wege stehen Vertragsstaaten eines BIT zur Verfügung, um einen BIT aufzuheben oder abzuändern?