• Tobias Meyer
  • Gläubigerschutz durch Kapitalschutz
  • Eine ökonomische und rechtsvergleichende Untersuchung der Schweizer Kapitalschutzvorschriften unter Berücksichtigung des Entwurfs zur Revision des Aktienrechts

  • Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 282

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2009
  • LXI, 230 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-193-0
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 68.00

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Das Aktienrecht stellt den Gläubigerschutz primär über detaillierte Kapitalschutzvorschriften sicher. Die vorliegende Zürcher Dissertation untersucht dieses Kapitalschutzsystem anhand einer eingehenden Funktionsanalyse. Rechtsvergleichend wird dem Schweizer Kapitalschutzsystem das amerikanische Gesellschaftsrecht (am Beispiel des Model Business Corporation Act und des California Corporation Code) gegenübergestellt, welches ohne die Figur eines festen Kapitals auskommt. Die aus der ökonomischen und rechtsvergleichenden Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse münden in Reformpostulate. Dabei wird der bundesrätliche Entwurf zur grossen Aktienrechtsrevision miteinbezogen und an seiner erklärten Zielsetzung flexiblerer Kapitalstrukturen gemessen. Mit Blick auf internationale Entwicklungen wird weitergehenden Liberalisierungen der Kapitalschutzvorschriften das Wort gesprochen, welche ohne Beeinträchtigung des Gläubigerschutzes umgesetzt werden könnten.