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«Mit dem kürzlich publizierten Werk von Andreas Glaser und weiteren Autorinnen und Autoren liegt eine umfassende Übersicht zum Parlamentswahlrecht in den Kantonen vor, welche die hierzulande nicht unerhebliche Zahl von offiziellen und inoffiziellen Wahlrechts-Experten begeistern wird. Diese aktuelle Darstellung ist besonders hilfreich, weil in den letzten Jahren in vielen Kantonen das Wahlrecht – zum Teil sogar mehrmals – revidiert wurde. Ausgelöst wurden diese Revisionen unter anderem durch Entscheide des Bundesgerichts.»

Thomas Dähler, Parlament Nr. 3 2018, S. 63. [Hervorhebung Dike Verlag]

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«Welchen verfassungsrechtlichen Anforderungen müssen die Kantone in ihren Vorschriften zur Wahl ihrer Parlamente genügen? Das Bundesgericht hat sich vornehmlich in den letzten Jahren mit der Frage intensiv auseinandergsesetzt und in der Folge die Anforderungen verschärft, doch sind die Kriterien, die es aufgestellt hat, nicht durchwegs akzeptiert worden und sind umstritten geblieben. Das Thema beschäftigt derzeit auch die eidgenössischen Räte. Das Buch, das sich im Wesentlichen diesem Problemkreis widmet, ist daher genau zur richtigen Zeit erschienen.»

– Dr. iur. Herbert Plotke, ZBl Nr. 12 2018, S. 670. [Hervorhebung Dike Verlag]


Das Parlamentswahlrecht der Kantone ist nach den bedeutsamen Umbrüchen der vergangenen 15 Jahre in eine Phase der Konsolidierung eingetreten. Die einzelnen Kapitel des Buches beinhalten:
•    die Festlegungen von Wahlorgan, Wählbarkeit und Wahlkreisen,
•    die Rechtslage in allen Kantonen geordnet nach den jeweils zur Anwendung gelangenden Wahlsystemen (Proporz, Majorz, gemischte Systeme),
•    das Verfahrensrecht bei Beschwerden gegen kantonale Wahlsysteme,
•    die Rechtsprechung des Bundesgerichts,
•    die gegenwärtig diskutierten rechtspolitischen Vorschläge.
Aus der kritischen Analyse folgt, dass es nach wie vor Kantone mit verfassungswidrigem Parlamentswahlrecht gibt und dass das Wahlrecht auch in den übrigen Kantonen einer rechtlichen und rechtspolitischen Dynamik unterworfen bleiben wird.
Die Autorinnen und Autoren forschen am Zentrum für Demokratie Aarau. Der Band richtet sich an Staatsrechtlerinnen und Staatsrechtler an Universitäten, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltungen sowie an alle auf Gerichts- oder Parteiseite an Wahlbeschwerdeverfahren Beteiligten.