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Die Kommunikation der Gerichte und derenMöglichkeiten sowie Grenzen stellte lange Zeit kein relevantes Thema dar.Indes, die Mediengesellschaft und die ubiquitäre, internetbasierteÖffentlichkeit machen auch vor der Justiz nicht halt, und die Gerichte stellensich darauf ein. Dies schliesst insbesondere einen starken Ausbau desInternet-Auftrittes und vermehrte Informationen der Öffentlichkeit übereinzelne Verfahren sowie über die Institution des Gerichts ein. Was früherweitgehend den Medien und insbesondere der Gerichtberichterstattung überlassengewesen ist, erfolgt nun also auch durch die Gerichte selber, nämlich eineaktive Justizkommunikation in Analogie zur Öffentlichkeitsarbeit von Regierung,Verwaltung und Parlament. Diese Kommunikation ist durch Besonderheitenbestimmt, welche sie von entsprechenden Aktivitäten anderer Staatsgewaltenunterscheidet.
Die Beiträge in diesem Band stammen von Vertretern derWissenschaft und von Justizangehörigen in leitenden Positionen. DieAusführungen der Autorinnen und Autoren zeigen, dass ein erheblicherBewusstseinswandel eingesetzt hat und sich die Justiz in der Öffentlichkeitteilweise neu positioniert. Zugleich reflektieren die Beiträge aber auch dieSchwierigkeiten und Grenzen einer aktiven Kommunikation der Gerichte. VonBedeutung sind daher die in diesem Buch dargelegten praktischen Leitlinien, wiediese Schwierigkeiten gemeistert werden können.