• Georg Kramer-McInnis
  • Der «Gesetzgeber der Welt». Jeremy Benthams Grundlegung des klassischen Utilitarismus
  • Unter besonderer Berücksichtigung seiner Rechts- und Staatslehre

  • Europäische Rechts- und Regionalgeschichte, Band 7

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2008
  • LXII, 368 Seiten, gebunden

  • ISBN: 978-3-03751-119-0
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 86.00

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Jeremy Bentham (1748–1832) zählt gemeinsam mit Adam Smith, David Ricardo und John Stuart Mill zu den Hauptprotagonisten des klassischen Liberalismus. Mit seinem unermüdlichen Einsatz für Volkssouveränität, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und liberale Grundrechte hat Bentham wie kaum ein anderer Denker der Aufklärungsepoche die politischen Institutionen der Moderne mitgeprägt. In seinem Werk zeichnen sich aber bereits die Kehrseiten des modernen liberal-demokratischen Rechtsstaats ab. Die weitgehenden Rechte der Bürger in Benthams Staat werden erst durch einen mächtigen staatlichen Überwachungs- und Kontrollapparat ermöglicht, der sie von frühester Jugend an erzieht, schult und konditioniert, ihr Verhalten permanent überwacht und jedes Fehlverhalten durch Sanktionen bestraft und korrigiert. Zugespitzt lässt sich Benthams Staatslehre als Liberalismus ohne Freiheit, als «totalitärer Liberalismus», charakterisieren.