• Monika Roth
  • „Wir betreten den Kunstmarkt“
  • Geldwäscherei / Zollfreilager – ein zu diskretes Geschäft? / Interessenkonflikte, Manipulationen und Preisabsprachen

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2015
  • XIV, 232 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-712-3
  • Publikationsart: Abhandlung
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 64.00

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«…Es geht darum, herauszufinden, ob eine Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Neukunde aufgrund seiner beruflichen oder gesellschaftlichen Stellung über Gelder aus zweifelhafter Quelle verfügt…»
Handelsblatt, 08.Oktober 2015
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Beitrag SRF Kulturplatz vom 17.06.15: Monika Roth - Die kriminellen Machenschaften im Kunstmarkt
Dubiose Geschäfte, Preismanipulationen, Geldwäscherei: Die Vorwürfe an den internationalen Kunsthandel wiegen teils schwer. Die Intransparenz des Marktes begünstige Missbrauch, sagen Kritiker. Zu ihnen zählt Monika Roth. Die Anwältin prangert in ihrem kürzlich erschienenen Buch «Wir betreten den Kunstmarkt» an, dass dieser zu wenig reguliert sei. Die Lektüre zeigt: Die Praktiken im Kunsthandel loten die Grenze zum schlechten Geschmack, ja zur Geschmacklosigkeit immer wieder aufs Neue aus.


Der Kunstmarkt ist eine weitestgehend unregulierte und vor allem intransparente Domäne und deshalb anfällig für unlautere Methoden, unkorrekte Geschäfte und dubiose Verhaltensweisen.

Die Autorin behandelt eingehend drei Aspekte – Geldwäscherei, Zollfreilager sowie Interessenkonflikte inklusive Marktmanipulationen und Preisabsprachen. Anhand unzähliger, belegter Beispiele und aufgearbeiteter Vorkommnisse wird aufgezeigt, was die gängigen zweifelhaften Vorgehensweisen in diesen drei Bereichen sind.

Die schweizerische Meldestelle für Geldwäscherei hat einige Fälle (Meldungen), die in Zusammenhang mit dem Kunsthandel stehen, in ihren Jahresberichten publiziert. Diese finden sich alle im Anhang wie auch (Stand Ende Dezember 2014) bisher nicht veröffentlichte Fälle.

Das Ergebnis ist eindeutig: Es bedarf einer Regulierung des Kunstmarktes – nicht zuletzt zum Schutz der vielen korrekt handelnden Teilnehmenden.

Das Buch richtet sich an Sammler, Kunsthändler, Auktionshäuser, Kunsthistoriker, Juristen, Behörden und kunstinteressierte Personen – und letztlich ebenso an Politiker.