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Sowohl im privatrechtlichen als auch im öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis ist die Probezeit ein wesentlicher Bestandteil der Vertragsgestaltung. Ihr Sinn und Zweck besteht darin, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen lernen und ihre Zusammenarbeit erproben können. Aus diesem Grund ermöglicht das Gesetz in Art. 335b OR beiden Parteien die kurzfristige Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Die Bestimmungen zur Probezeit gewähren den Parteien allerdings Spielraum, um abweichende Vereinbarungen zu treffen. Obwohl der Gesetzestext die Probezeit auf den ersten Blick abschliessend zu regeln scheint, weist er bei näherer Betrachtung dennoch Lücken auf.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Unklarheiten, die sich in Bezug auf die Probezeit ergeben können. Dabei werden verschiedene Lehrmeinungen gegenübergestellt und mit der Rechtsprechung verglichen. Diesbezüglich wird neben dem privatrechtlichen auch das öffentlich-rechtliche Arbeitsverhältnis berücksichtigt. Mittels Umfragen an Unternehmen und Interviews mit Fachpersonen wird die Praxisrelevanz der theoretischen Probleme untersucht.
Die Arbeit beinhaltet ein Merkblatt für Arbeitnehmer, Musterklauseln für Arbeitgeber und Vorschläge für Gesetzesänderungen, die die vorhandenen Lücken schliessen sollen.