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Plädoyer 1/15: "Empfehlenswerte Dissertation zu einem noch wenig erläuterten Themenkreis"


Der Organbegriff wurde in den vergangenen Jahren in Lehre und Rechtsprechung oft und differenziert diskutiert. Bei der Auseinandersetzung mit dem Organbegriff standen jedoch bis anhin materiell-rechtliche Fragestellungen im Vordergrund. Die Abhandlung der prozessualen Probleme, welche sich im Zusammenhang mit den Organen stellen, ist dagegen überschaubar geblieben. Der Autor nimmt die Einführung der neuen Schweizerischen Zivilprozessordnung zum Anlass, um die Stellung der Organe im Zivilprozess neu zu beleuchten und eine zusammenhängende Darstellung der prozessualen Probleme zu bieten.

Die vorliegende Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Im 1. Kapitel werden zunächst die materiell- und prozessrechtlichen Grundlagen dargelegt. Im 2. Kapitel wird sodann anhand ausgewählter Themenkreise das Verhältnis der Organe zur juristischen Person als Partei im Zivilprozess untersucht. Im 3. Kapitel wird abschliessend eingehend die Stellung der Organe im Beweisverfahren erörtert.