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«Widmet sich eine Dissertation einem zivilprozessrechtlichen Institut ganzheitlich, findet der Praktiker darin meist nützliche Übersichten und vertiefte Auseinandersetzungen zu aktuellen Fragen. So auch hier. [...] Die Autorin bringt hier Licht ins Dunkel und überzeugt mit ihren Lösungsansätzen. [...] Sinnvolle Ergänzung für jede ZPO-Bibliothek»

Christian Fraefel, Plädoyer, 06/2018, S. 71.

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«Der klar strukturierte Aufbau erleichtert dem Leser die Konsultation, und die interessierenden Fragen können schnell geortet werden. Hilfreich ist ebenfalls die Zusammenfassung, welche die wichtigsten Aussagen aus den jeweiligen Abschnitten einordnet. Dieses Werk ist ein unverzichtbares Werkzeug für Einsteiger und für erfahrene Prozessrechtler im Rahmen ihrer strategischen Überlegungen und ihrer Analyse der Prozessrisiken.»

Barbara Klett, Haftung und Versicherung, 2/2019, S. 210.


Die Streitverkündungsklage ist seit ihrer Einführung in der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Art. 81 f.) ein umstrittenes Institut. Ungeachtet der Vorschläge in der Vernehmlassung und aus der Lehre hat der Gesetzgeber die Einzelheiten dieser Klage nur sehr spärlich normiert. Die ZPO gibt daher auf zahlreiche Fragen sowohl von dogmatischer als auch von praktischer Relevanz keine oder nur beschränkt Antwort.

Die vorliegende Dissertation schafft einen umfassenden Überblick über das Institut der Streitverkündungsklage. Insbesondere werden die Funktionsweise der Klage und deren Rechtsnatur, die Zulässigkeit und die Wirkungsweisen sowie der Verfahrensablauf im Einzelnen untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf das Verhältnis zwischen Hauptklage und Streitverkündungsklage sowie auf die Stellung des Streitverkündungsbeklagten im Hauptprozess gelegt. Der Vorentwurf zur Änderung der Zivilprozessordnung vom März 2018 wird ebenfalls einbezogen.

Die Dissertation wurde mit dem Professor Walter Hug-Preis 2019 ausgezeichnet.