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Angesichts der grossen, ständig zunehmenden Pendlerströme im Grossraum Basel ist ein bedürfnisgerechtes transnationales öffentliches Personennahverkehrsnetz von zentraler Bedeutung. Obwohl erste Pläne für eine grenzüberschreitende S-Bahn bereits in den 1960er Jahren entstanden, liess deren Inbetriebnahme über dreissig Jahre auf sich warten. Ein wesentlicher Grund war die durch die politische und rechtliche Zerstückelung des Grossraums Basel erschwerte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Das vorliegende Werk stellt die erste umfassende rechtliche Aufarbeitung der trinationalen Regio-S-Bahn Basel dar. Nach einer Darstellung der staatsrechtlichen Kompetenzordnung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Schienenpersonennahverkehr in den drei Staaten am Oberrhein, wird zunächst die Entstehung der transnationalen S-Bahnlinien der Regio-S-Bahn Basel aus rechtlicher Sicht erläutert, unter Einbeziehung einer möglichen Anbindung des EuroAirports Basel-Mulhouse. Auf diesen Ausführungen aufbauend werden anschliessend die Schwierigkeiten illustriert, die im Rahmen transnationaler Kooperation auftreten können. In Anlehnung an bestehende rechtliche Institute wird im letzten Teil der Arbeit ein Lösungsvorschlag zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im öffentlichen Personennahverkehr am Oberrhein unterbreitet.