• Horst Hilpert
  • Nationale und internationale Fußballrechtsprechung

  • Schriftenreihe Causa Sport, Band 13

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Richard Boorberg Verlag GmbH & Co. KG, Stuttgart und Jan Sramek Verlag KG, Wien)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016
  • 399 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-842-7
  • Publikationsart: Entscheidsammlung
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 52.00

   - ODER -    + Wunschliste





Tradition des Sportrechts

Das Sammelwerk über die Fußballrechtsprechung berichtet über die Rechtsfälle des Spielbetriebs. Vor den materiellen rechtlichen Ausführungen gibt der Verfasser einen Rückblick auf die Sportrechtsgeschichte – bis hin zu den »alten Griechen« und zu Ulpian, sowie auf die Rechtsprechung in der Weimarer Republik und weitere interessante Urteile der Vergangenheit.

Mit »hawk-eye« und Torlinientechnik zu mehr Rechtssicherheit

Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die bedeutsamen Fälle der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Ein Einschnitt erfolgte dabei durch das Eindringen der Technik in dieses Rechtsgebiet. »Dank hawk-eye kein Wembley mehr!«, stellt der Autor als These auf.

Die Erfahrung mit der Torlinientechnik wird überwiegend positiv geschildert. Teilweise jedoch mit Einschränkungen, etwa bei den head-sets, die den Schiedsrichter mit seinen Kollegen von der Linie verbinden. Dies würde nach Meinung einiger Bundestrainer den Hauptschiedsrichter von seiner eigentlichen Aufgabe ablenken.

Einführung des Videobeweises

Der Autor berichtet über das weitere Voranschreiten der Technik: Der Videobeweis, der in den Niederlanden schon gilt, soll auch in Deutschland in einer Versuchsphase getestet werden. Handspiel, Eckball, Freistoß sollen technisch überwacht werden. Ob die totale Überwachung durch die Technik ein richtiger Lösungsweg ist, kann aber nur die Praxiserprobung zeigen. Das Buch zeigt jedenfalls die Fragezeichen auf.

Gerechtigkeit und Fair-play im Ländervergleich

Der Anhang enthält – erstmalig im deutschsprachigen Raum – einen Vergleich einzelner sportrechtlicher Fragestellungen für Deutschland, die Schweiz und Österreich. Dabei wird keine bloße Synopse durchgeführt, vielmehr werden Plausibilitätserwägungen und Gerechtigkeitsgesichtspunkte in den drei Rechtsordnungen herausgestellt. Der Aspekt des Fair-play stellt einen weiteren Vergleichsmaßstab dar.

Von diesem Werk profitieren außer Sportrechtswissenschaftlern insbesondere Sportrichter. Dabei dient das Buch auch der möglichen Rechtsvereinheitlichung im DFB-Bereich.