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Im Jahr 2014 belief sich die durchschnittliche Anzahl Arbeitsloser auf 136’764 Personen. Die Zahl der stellensuchenden Personen betrug 191’827. Um die Qualifikationen und die Eignung einer stellensuchenden Person hinreichend beurteilen zu können, begnügt sich eine potentielle Arbeitgeberin oftmals nicht mit den vorgelegten Arbeitszeugnissen, sondern holt zudem Referenzauskünfte bei früheren Arbeitgeberinnen ein.

Im Arbeitsrecht finden sich keine expliziten Vorschriften zu den Referenzen. In der Praxis herrschen denn auch viele Unsicherheiten im Umgang mit Referenzen. Die Lehre versteht die Referenzauskunft als mündliches Surrogat zur Zeugnispflicht. Mit der Referenzauskunft soll der vom Arbeitszeugnis vermittelte Eindruck vertieft werden. Die Modalitäten bei der Einholung oder Erteilung von Referenzen, insbesondere deren Inhalt, unterliegen dabei einer Vielzahl von Regeln, deren Nichtbeachtung für die Beteiligten schwerwiegende Haftungsfolgen haben kann.


Die vorliegende Arbeit bezweckt eine umfassende Darstellung der Problemfelder, die es im Umgang mit Referenzen zu beachten gilt. Dabei werden die rechtlichen Grundlagen ausführlich erörtert, Haftungsrisiken aufgezeigt und Lösungsansätze unterbreitet. Ein Musterprozedere mit Beispielfragen für die Einholung von Referenzen, ein Kontrollblatt für die auskunftsgebende Arbeitgeberin und eine Checkliste für den stellensuchenden Arbeitnehmer dienen den betreffenden Parteien dazu, künftig Haftungsrisiken zu vermeiden.