• Lenke Wettlaufer
  • Mensch und Tier in Transzendierung
  • Eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Bildung und Nutzung von Mensch-Tier-Mischwesen unter Einbeziehung biologischer, ethischer und christlich-theologischer Aspekte

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
  • 1. Edition, Zurich/St. Gallen 2018
  • 502 Pages, Hardcover

  • ISBN: 978-3-03891-003-9
  • Type of publication: Thesis
  • Language: German
  • Availability: In Stock

Price: CHF 118.00

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«Die Arbeit von Wettlaufer bereitet die Thematik der Bildung von Mensch-Tier-Mischwesen in sorgfältiger und klar strukturierter Weise auf. Dabei beschränkt Wettlaufer sich nicht auf rechtliche Aspekte, sondern führt ebenso in ethische und christlich-theologische Debatten ein. Durch diesen Perspektivenwechsel tritt die Vielschichtigkeit des Themas zu Tage, die der Autorin dem Leser in sehr eingängiger Weise näherzubringen gelingt. Als besondere Leistung ist  die Entwicklung der ergebnisorientierten Fallgruppen als neuartiges und überzeugendes Konzept hervorzuheben, die insbesondere im fünften Teil der Arbeit durch sinnvolle Abgrenzungen der verschiedenen Mischformen zueinander eine übersichtliche und systematische verfassungsrechtliche Analyse ermöglichte. Die Arbeit bietet interessante Anregungen auch für die Weiterentwicklung des deutschen Rechts»

– Silvia Deuring/Jochen Taupitz, MedR (2018) 36, Heft 11, S. 929.


Seit der Antike enthält jede Definition des menschlichen Wesens die Negation des tierlichen – was ein Tier ist, ist kein Mensch. Doch naturwissenschaftliche Erkenntnisse lassen derlei Gewissheiten schwinden. Die Vermischung von Mensch und Tier ist kein hypothetisches Problem, sondern übliche Forschungspraxis. Wie ist die Transzendierung der Mensch-Tier-Grenze rechtlich zu bewerten, wenn das Recht kategorial zwischen Mensch und Tier unterscheidet? Lenke Wettlaufer untersucht die Grundlagen der Unterscheidung, systematisiert bekannte Methoden der Mischwesenbildung, führt in den ethischen Diskurs ein und analysiert die einschlägigen Gesetze der Schweiz und des Vereinigten Königreichs. Anhand der Ergebnisse würdigt sie die zentrale Verbotsnorm der Bundesverfassung und nimmt eine Gegenüberstellung der berührten verfassungsrechtlichen Schutzgüter vor.