• Stefan Wiprächtiger | Stefan Keller (Hrsg.)
  • Recht zwischen Dogmatik und Theorie
  • Marc Amstutz zum 50. Geburtstag

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2012
  • 435 Seiten, eBook

  • ISBN: 978-3-03872-015-7
  • Datei: 3.9 MB
  • Publikationsart: Festschrift
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 90.00

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Marc Amstutz feierte am 10. Januar 2012 seinen 50. Geburtstag. Aus diesem Anlass würdigen die Herausgeber und Autoren mit der vorliegenden Publikation den Wissenschaftler Amstutz. Seine Welt ist keine alte Leier, sondern Musique Plurielle: Ein multiplexes Netzwerk zwischen widerstreitenden Göttern, zwischen Nationalstaat und Globalisierung, zwischen Gesellschaft und Recht, zwischen Rechtsdogmatik und Rechtstheorie. Amstutz’ Welt ist zwischen Welten, eine Einheit, die ihre Grenzen aus dem entre-deux der Welten bezieht, ohne sich von jenen Welten zu unterscheiden. Zwischen Welten ist zugleich in den Welten – ein Paradox, das im Zentrum des Schaffens von Marc Amstutz steht, das ihn unentwegt treibt und eine Theorie jenseits des Konventionellen entwickeln lässt. Amstutz ist Forscher und Lehrer, Kopf- wie Bauchmensch, Brasilien-Schweizer: ein einfach komplizierter asketischer Lebemann. Métissage parfait. In diesem Sinne ist Marc Amstutz’ Recht zu verstehen: Zwischen Dogmatik und Theorie heisst sowohl Dogmatik als auch Theorie. Der unorthodoxe Theoretiker Amstutz liebt gerade auch die klassische Jurisprudenz und ist weit davon entfernt, Dogmatik ohne Bezug zum realen Recht zu betreiben. Ob Kartellrecht, Fusionsrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht oder der blosse Hinterlegungsvertrag: Der Lehrer Amstutz begeisterte und begeistert nicht nur zahlreiche Studierende; das Praktische, das Tatsächliche weckte und weckt auch bei ihm selber grosses Interesse, das sich in seinem umfangreichen Werk seit je widerspiegelt.