• Hans-Ueli Vogt
  • Aktionärsdemokratie
  • Über die Möglichkeiten und Grenzen der Verwirklichung eines politischen Leitbildes im Aktienrecht

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2012
  • XXIII, 167 Seiten, eBook

  • ISBN: 978-3-03872-013-3
  • Datei: 1.4 MB
  • Publikationsart: Abhandlung
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

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«…Über die Möglichkeiten und Grenzen der Verwirklichung eines politischen Leitbildes im Aktienrecht... Das Buch ist all jenen Personen zu empfehlen, die sich in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft mit der Aktienrechtsreform auseinandersetzen. Weil das Thema der Aktionärsdemokratie das ganze Recht der Publikumsgesellschaft durchzieht, sollte das Buch von allen gelesen werden, die sich auf diesem Gebiet wissenschaftlich betätigen. Darüber hinaus ist dem Buch zu wünschen, dass es das Interesse von Rechtswissenschafterinnen und Rechtswissenschaftern aus anderen Teilgebieten des Organisationsrechts findet. »
—Dr. iur. Daniel Häusermann, LL.M., Schweizerische Juristen-Zeitung (SJZ), 108 (2012) Nr. 18, S. 447

 

Ein Ausbau der Aktionärsdemokratie und die Stärkung der Aktionärsrechte sind das Gebot der Stunde im Aktienrecht und darum die Hauptziele der laufenden Aktienrechtsrevision. Die vorliegende Publikation untersucht, inwieweit die Bezugnahme auf das politische Leitbild der Demokratie im Aktienrecht tragfähig ist. Sie geht sodann den drei Kernanliegen einer Aktionärsdemokratie nach: der funktions- und systemgerechten Aufgabenverteilung in der Aktiengesellschaft, der Legitimität der Aktionärsentscheidungen und der Rechenschaft der Unternehmensleitung gegenüber den Aktionären. Unter diesen Gesichtspunkten werden verschiedene Vorschläge im Rahmen der Aktienrechtsrevision, der Volksinitiative «gegen die Abzockerei» und der verschiedenen Gegenentwürfe zur Initiative kritisch gewürdigt, und es werden eigene Regelungsvorschläge unterbreitet. Konkret behandelt werden namentlich die folgenden Themen: Zuständigkeiten der Generalversammlung im Bereich der Entschädigung von Verwaltungsrat und Management (als zentrale Frage der «compensation governance»); Vergütungsausschüsse; Aktionärsausschüsse; Institutionelle Stimmrechtsvertretung und andere Formen der Stimmrechtsausübung durch Intermediäre (Nominees, institutionelle Anleger usw.); Verantwortlichkeit der Organe in aufrechtstehenden Gesellschaften.