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Die Einführung des bindenden «Say on Pay» in die schweizerische Rechtsordnung erregte 2013 grosses Aufsehen. Bis heute beschäftigen sich Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Politiker mit der Frage, wie Aktionäre die Vergütungen der Unternehmensleitung mitbestimmen sollen.

Die Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften schreibt vor, dass die Generalversammlung über die Vergütungen von Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Beirat abstimmt; die Statuten regeln die Einzelheiten. Unter Berücksichtigung von Say-on-Pay-Modellen aus der Praxis wird in dieser Dissertation erarbeitet, ob der Generalversammlung bei der statutarischen Umsetzung Gestaltungsspielräume verbleiben und wenn ja, wie sie diese ausschöpfen kann. Zudem wird Hilfestellung für die statutarische Umsetzung geboten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen neue Impulse für die laufende Aktienrechtsrevision geben.

Diese Dissertation wurde mit dem Issekutz-Preis 2019 ausgezeichnet.