• Christoph Jenni
  • Forschungskontrolle durch Ethikkommissionen aus verwaltungsrechtlicher Sicht
  • Geschichte, Aufgaben, Verfahren

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2010
  • XXXIX, 304 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-283-8
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 74.00

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Medizinische Forschung an Menschen stellt eine unabdingbare Voraussetzung für den wissenschaftlichen Fortschritt dar. Gleichzeitig birgt sie auch erhebliche Risiken, welche nach präventiver und unabhängiger Kontrolle rufen. Diese Aufgabe nehmen seit vielen Jahren Gremien wahr, welche unter der Bezeichnung «Ethikkommission» bekannt geworden sind. Die Tätigkeit der Ethikkommissionen wirft eine Reihe rechtlicher Fragen auf: Welche Stellung nehmen sie im Gefüge der Staatsverwaltung ein? Sind ihre Stellungnahmen rechtlich verbindlich? Wie sind sie organisiert? Welche Aufgaben nehmen sie wahr? Welche Zuständigkeitsordnung gilt? Wie werden ihre Mitglieder gewählt? Und wie gestaltet sich das Kontrollverfahren bzw. der Rechtsschutz? Die Leserin und den Leser erwartet eine umfassende Darstellung der historischen Wurzeln der Ethikkommissionen als medizinische Selbstkontrollgremien, ihrer Umwandlung zu Behörden, ihrer zuweilen defizitären Ausgestaltung nach geltendem Recht sowie ihrer zukünftigen Regelung im Rahmen des kommenden Humanforschungsgesetzes.