• Urs Marti
  • Fluggastrechte gemäss der Verordnung (EG) Nr. 261/2004

  • CFAC - Schriften zur Luftfahrt, Band 11

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2017
  • LI, 408 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-825-0
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

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«eine Schweizer Dissertation mit interessanten völkerrechtlichen Aspekten und [...] eine ausgesprochen umfängliche und auch tiefschürfende Arbeit [...]

Wer sich als Rechtsanwalt oder Richter oder im Verfolg einer aussergerichtlichen Streitbeilegung, möglicherweise auch als Fluggast, mit Fragen der Verordnung zu befassen hat, wäre gut beraten, wenn er die Dissertation von Marti zu Rate zieht. Sie gibt einen gründlich aufgearbeiteten Einblick in eine Verordnung, die zu einer geradezu überbordenden Rechtsprechung und Literatur geführt hat und bei der Wegweisungen geboten und nützlich sind.»

– Prof. Dr. Wolf Müller-Rostin, ZLW 3/2017, S. 593-598.

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«Marti untersucht detailliert die Normen der Fluggastrechte-VO. Er diskutiert und nimmt Stellung zu zahlreichen Einzelproblemen. Dabei zeichnen sich seine Ausführungen durch eine sorgfältige Argumentation eng am Gesetzeswortlaut aus.»

– Maria Mesch, Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, Band 83 (2019) Heft 1, S. 225.


Diese Berner Dissertation stellt alle Aspekte der europäischen Fluggastrechte umfassend dar und liefert Gerichten, Behörden und Praktikern eine Grundlage, um sich über die Fluggastrechte zu informieren und Ansprüche von Fluggästen zu beurteilen. Nach einer Einführung, in der die Fluggastrechte zu den internationalen und europäischen Grundlagen des Lufttransportrechts in Bezug gesetzt werden, folgt ein Abschnitt zu den international-privatrechtlichen Aspekten des Luftbeförderungsvertrages und zu dessen vertragsrechtlicher Qualifizierung. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der ausführlichen Darstellung der Sachverhalte, welche Leistungen unter der Fluggastrechteverordnung auslösen: Nichtbeförderung, Annullierung und Verspätung von Flügen. Besonders detailliert untersucht werden die Exkulpationsmöglichkeiten des ausführenden Luftfahrtunternehmens bei «aussergewöhnlichen Umständen» und die Vereinbarkeit der Verspätungsregelung der Fluggastrechteverordnung mit derjenigen des Montrealer Übereinkommens. Abgeschlossen wird das Werk mit Fragen zur nationalen Durchsetzungsstelle und zur Durchsetzung von Ansprüchen aus der Fluggastrechteverordnung vor schweizerischen Zivilgerichten.

Das Werk erhielt den Prix ASDA 2017 der Schweizerischen Vereinigung für Luft- und Raumrecht (SVLR) in der Kategorie „Dissertationen“.