• David P. Henry
  • Kollisionsrechtliche Rechtswahl
  • Eine Untersuchung ihrer Wirkungen und Grenzen

  • St. Galler Studien zum internationalen Recht, Band 40

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2009
  • 341 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-190-9
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 84.00

   - ODER -    + Wunschliste

Die Wahl des anwendbaren Rechts im Rahmen der Parteiautonomie nimmt im Rechtsalltag eine überaus bedeutsame Stellung ein. Für die Vertragsparteien ist dabei entscheidend, ob eine getroffene Rechtswahl im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung Bestand hat. Der Autor stellt hierzu in seiner Dissertation die Wirkungen der kollisionsrechtlichen Rechtswahl ins Zentrum seiner Untersuchung und geht von der Fragestellung aus, wann eine Rechtswahl wirkt und wann nicht und welche allfälligen Vorkehrungen die Vertragsparteien anlässlich der Vertragsredaktion treffen können. Nach Etablierung der rechtlichen Grundlagen werden zu diesem Zweck die verschiedenen Wirkungsdimensionen einer Rechtswahl aufgezeigt. In einem weiteren Schritt werden die objektiven Wirkungsgrenzen einer Rechtswahl untersucht. Dabei stellen sich sowohl Fragen im Zusammenhang mit der Internationalität des zu unterstellenden Hauptvertrages als wirkungsbegrenzendem Faktor als auch Fragen hinsichtlich der Einwirkung international zwingender Normen sowie objektiver Kollisionsnormen. Daran anschliessend enthält die Arbeit eine Auseinandersetzung mit den subjektiven Wirkungsgrenzen einer Rechtswahl. Der Autor befasst sich dabei mit der Bindungswirkung der Rechtswahl sowohl im Verhältnis zu staatlichen Gerichten als auch im Verhältnis zu Schiedsgerichten. In diesem Kontext ergibt sich auch die Gelegenheit, der Stellung der Rechtswahl als rechtlich selbständiger Verweisungsvertrag, einem Innominatvertrag mit obligationenrechtlichem Charakter, Rechnung zu tragen und einer vertieften Prüfung zu unterziehen.