• Burkhard J. Wolf
  • Scheidung einer schweizerisch-brasilianischen Ehe unter Berücksichtigung des neuen Scheidungsrechts der Schweiz
  • Einschliesslich des Anerkennungsverfahrens in Brasilien

  • St. Galler Studien zum internationalen Recht, Band 30

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, St. Gallen/Lachen 2001
  • 172 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-905455-63-2
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch, Portugiesisch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 64.00

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Das Buch ist zweisprachig geschrieben: Obwohl die Zahl der Eheschliessungen und Scheidungen von Partner unterschiedlicher Nationalitäten ständig im steigen begriffen ist, wurde bei der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Revision des Scheidungsrechts dem internationalen Privatrecht kaum Beachtung geschenkt und auf eine Anpassung völlig verzichtet. Auch in der Fachliteratur sind speziell auf die internationalen Ehen ausgerichtete Werke bisher nicht in einer ihrer praktischen Bedeutung entsprechenden Zahl erschienen. Das vorliegende Werk stellt – ausgehend vom neuen Scheidungsrecht – eine Einführung in internationale Zusammenhänge im Scheidungsrecht dar. Hierbei werden neben den allgemeinen Bedenken, welche ausländische Ehepartner häufig haben, an Hand des Beispiels einer brasilianisch-schweizerischen Beziehung die sich im internationalen Privat- und Zivilprozessrecht stellenden Fragen und die durch die Scheidungsrechtsform neu provozierten Konflikte behandelt. Daneben werden aber auch Fragen ausserhalb des Zivilrechts, wie etwa die Bedeutung des Scheidungsverfahrens für das Aufenthaltsrecht des ausländischen Partners, kurz erläutert. Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Arbeit auf dem im Ausland häufig sehr viel förmlicheren Anerkennungsverfahren für ausländische Urteile. Diese können in Brasilien keinerlei Rechtswirkungen entfalten, sofern sie nicht zuvor vom brasilianischen Bundesverfassungsgericht (Supremo Tribunal Federal) anerkannt worden sind. Es lohnt sich dieses bereits im schweizerischen Prozess zu bedanken, um die Urkunden in der erforderlichen Form und dem notwendigen Mindestinhalt zu erhalten.