• Rainer Hofmann | Doris Angst | Emma Lantschner | Günther Rautz | Detlev B. Rein (Hrsg.)
  • Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden und Facultas Verlag, Wien)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2015
  • 616 Seiten, gebunden

  • ISBN: 978-3-03751-615-7
  • Publikationsart: Kommentar
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 88.00

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«Die Veröffentlichung des  ersten einschlägigen und deutschsprachigen Kommentars zum Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten (RÜ) ist eine erfreuliche Nachricht in vielerlei Hinsicht. [...]

Der Handkommentar ist nach einer klaren Logik gegliedert, welche eine druchgehende Lektüre ebenso ermöglicht wie ein schnelles und leserfreundliches Nachschlagen. [...]

Die Autoren sind ausgewiesene Expertinnen und Experten im Bereich der Minderheitenrechte, viele davon auch noch jung. Alle Artikelbeschreibungen sind äusserst präzise und stellen eine sehr deutliche, gut informierte, leserfreundliche Analyse der Anwendungspraxis der jeweiligen Bestimmungen in allen vier Ländern dar.»


Francesco Palermo, EJM vol 9 No 3-4 2016


Das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten ist das mit Abstand wichtigste völkerrechtliche Instrument im Bereich des Minderheitenschutzes, nicht zuletzt dank eines erfolgreichen Überwachungssystems, bei dem das Ministerkomitee und ein Beratender Ausschuss eng zusammenarbeiten. Unterschiedliche Situationen von Minderheiten in den verschiedenen Mitgliedstaaten und die Problematik, dass oft politisch sensible Bereiche betroffen sind, führen dazu, dass seine Bestimmungen verschiedene Interpretationen und Anwendungsmethoden zulassen.

Der neue Handkommentar bietet als erste umfassende deutschsprachige Darstellung eine verlässliche Interpretationsquelle, die den Inhalt der einzelnen Artikel des Rahmenübereinkommens vollständig erfasst und gemeineuropäische Standards entwickelt. Zusätzlich wird die einschlägige Lage in den deutschsprachigen Mitgliedstaaten (Deutschland, Österreich und Schweiz) sowie in Italien (mit Schwerpunkt Südtirol) erörtert.