• Alexander J. P. Ertl
  • Das befristete Arbeits­verhältnis in Theorie & Praxis
  • Unter Berücksichtigung des Arbeitsvermittlungsgesetzes

  • Recht in privaten und öffentlichen Unternehmen, Band 5

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2015
  • XXXI, 259 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-743-7
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 78.00

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Befristete Verträge sind im Zuge der Flexibilisierung der Arbeitswelt zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Sie ermöglichen Arbeitgebern, sich im schnelllebigen, wirtschaftlichen Umfeld rasch den sich ändernden Verhältnissen anzupassen.

Sowohl bei Arbeitsverhältnissen im öffentlichen Recht wie auch bei Arbeitsverhältnissen im privaten Recht, insbesondere aber bei Arbeitsverhältnissen nach dem Arbeitsvermittlungsgesetz, sind befristete Arbeitsverhältnisse nicht mehr wegzudenken. In der Gesundheitsbranche stellen für Assistenzärzte befristete Arbeitsverhältnisse eher die Regel und nicht die Ausnahme dar.

Mögen befristete Arbeitsverhältnisse auf den ersten Blick als klar geregelt erscheinen, treten bei näherer Betrachtung doch erhebliche Unklarheiten auf. Die heutige Gesetzeslage lässt viele Fragen unbeantwortet. Unklar ist beispielweise, ob bei den befristeten Verträgen eine Probezeit besteht oder nicht, unter welchen Umständen Kündigungsmodalitäten vereinbart werden können, welche Kündigungsfristen es anzuwenden gilt und vor allem, wie oft ein befristetes Arbeitsverhältnis wiederholt eingegangen werden kann.

Der Autor analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für befristete Verträge auf der Grundlage des öffentlichen und privaten Rechts sowie hinsichtlich des Arbeitsvermittlungsgesetzes. Anhand einer empirischen Studie wird untersucht, wie Assistenzärzte und Spitäler mit den befristeten Verträgen umgehen. Als Ergebnis der rechtlichen Analyse und der empirischen Untersuchung leitet der Autor konkrete Empfehlungen für den Umgang mit und die Wiederholung von befristeten Verträgen ab. Dabei formuliert der Autor die «Dreier-Regel» zur Feststellung einer missbräuchlichen Befristung und entwickelt so für die Praxis eine nützliche Hilfestellung zur Entschärfung der Befristungsproblematik.