• Daniel Flühmann
  • Aktuelle aufsichtsrechtliche Fragestellungen des Electronic Banking

  • St. Galler Schriften zum Finanzmarktrecht, Band 4

  • Dike Verlag
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2009
  • 318 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-157-2
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 72.00

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Der Bankensektor bietet äusserst günstige Voraussetzungen für eine weitgehende Digitalisierung der Schnittstellen zwischen Unternehmen und Kundenbasis. Zunächst einmal ist die Informationstechnologie bereits seit längerer Zeit einer der wichtigsten Produktionsfaktoren für Finanzprodukte, was sich in einer hohen Vertrautheit der Marktteilnehmer mit den entsprechenden Systemen und Prozessen manifestiert. Darüber hinaus ist das Bankgeschäft ganz generell durch eine weitgehende Immaterialität geprägt. Dieses Umfeld bietet einen idealen Anstoss und Nährboden für die Entwicklung virtueller Banklösungen. Die St. Galler Dissertation vermittelt einen vertieften Einblick in die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen des Electronic Banking und zeigt bestehende Schwachstellen der Regulierung auf. Im Zentrum der Themenbearbeitung steht die Urfrage nach der Virtualisierbarkeit des Bankgeschäfts, d.h. danach, bis zu welchem Grad auf physische Einrichtungen zur Erbringung von Bankdienstleistungen am Kunden verzichtet werden kann – immer unter der Prämisse der Erhaltung eines wirksamen Risikomanagements und einer effizienten Aufsicht. Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die Behandlung grundlegender Fragestellungen des Electronic Banking im Zusammenhang mit den Bewilligungsvoraussetzungen der Banktätigkeit, wobei insbesondere der Umgang mit den operationellen Risiken im Vordergrund steht. Es folgen Ausführungen zu den anspruchsvollen Bereichen der Online-Kontoeröffnung und -überwachung sowie zum Outsourcing von Prozessen und ganzen Geschäftsbereichen. Zum Schluss werden die Probleme der grenzüberschreitenden Erbringung von elektronischen Bankdienstleistungen beleuchtet. Eine Analyse der staatsvertraglichen Regelungen des GATS sowie der Situation in der EU zeigt den Handlungsbedarf in diesem Bereich auf.