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Der zunehmende Austausch zwischen Kulturen, die fortschreitende technische Entwicklung und die hohe Mobilität der Bevölkerung steigern die vielseitigen Wechselwirkungen von Recht und Kultur und erhöhen die Anforderungen an die kulturelle Kompetenz von Juristen. Wie und wie weit soll kulturellen Wertvorstellungen im Recht Rechnung getragen werden und wie weit soll das Recht Kultur und Kunst mitgestalten? Davon ausgehend, dass Recht in kulturellen Kontexten steht, unterschiedliche Kulturen berücksichtigen muss und manchmal kulturelle Grenzen überwindet, versammelt dieser Band aktuelle Beiträge von Angehörigen des Mittelbaus und Professoren der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich aus den Gebieten des Völker-, Staats-, Straf- und Vertrags- und Immaterialgüterrechts sowie der Rechtsgeschichte. Thematisiert werden anhand des schweizerischen und des internationalen Rechts unter anderem die kulturelle Identität, die Sprachenvielfalt, der Umgang mit kultureller Diversität, der Schutz von Kulturgütern, die Kulturförderung und die wechselseitige Beeinflussung der Rechtskulturen. Kritisch und lösungsorientiert bieten die Autoren Möglichkeiten an, wie Kultur und Kunst im Recht berücksichtigt werden kann und wie kulturkompetentes Handeln und Forschen im Bereich der Rechtswissenschaften möglich ist.