• Miriam Siegle
  • Das Spannungsverhältnis von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht
  • Zur Problematik der Darstellung realer Personen in Kunstwerken

  • Schriften zum Kunst- und Kulturrecht, Band 13

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden und Facultas Verlag, Wien)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2012
  • 228 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-424-5
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 75.00

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In jüngster Vergangenheit mehren sich die gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch künstlerische Darstellungen: Die Betroffenen setzen sich gegen die Verwendung ihrer Person als Vorlagen für Romane, Theaterstücke oder Filme zur Wehr. Dem gegenüber steht der Künstler, der sich auf seine verfassungsrechtlich gewährte Kunstfreiheit und die freie Wahl seiner Inspirationsquellen beruft. Wie diese Kollisionsfälle einem gerechten Ausgleich zuzuführen sind, versucht vorliegende Arbeit zu beantworten. Nach Untersuchung des seitens der Rechtsprechung entwickelten Lösungsweges wird unter rechtsvergleichenden Bezügen und Auseinandersetzung mit den Stimmen der rechtswissenschaftlichen Literatur ein selbstständiges Modell zur Handhabung des Spannungsverhältnisses entwickelt. Die Autorin unterzieht die Kollisionsfälle einer interdisziplinären Betrachtung, in welcher medienpsychologische wie auch Erkenntnisse der Literatur- und Kommunikationswissenschaft Berücksichtigung finden, um so letztlich einen praxistauglichen Lösungsweg zu entwerfen. Neben dem Unterlassungsanspruch werden auch weitere mögliche Vorgehensweisen des Betroffenen erläutert.