• Jens Drolshammer
  • A Timely Turn to the Laywer?
  • Globalisierung und die Anglo-Amerikanisierung von Recht und Rechtsberufen – Essays

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2009
  • XII, 1138 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-144-2
  • Publikationsart: Sammelband
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 148.00

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«…Für den Rezensenten sind die von Jens Drolshammer seinen Texten und dem besprochenen Werk beigefügten Leitzitate unverzichtbare Marksteine an den Grenzen seines Themas, ähnlich der beleuchteten Linien im Korridor zwischen den Sitzen eines Flugzeugs. Es geht beim 'in den Griff bekommen' des International Lawyerings tatsächlich, in der Sprache von Jens Drolshammer, um 'einen spezifischen Umgang mit neuen Wirklichkeiten'. Dass dieser Umgang stattfindet, stellt u.a. Peter Nobel fest, wenn er ausführt, 'die Schaffung des internationalen Rechts findet nicht mehr in Parlamentssälen statt' (Plädoyer 6/2009, S. 11). Damit Anwendung, Kontrolle und Koordination dieses neuen internationalen Rechts auch im kontinental-europäischen Rechtsraum möglich ist, dazu trägt das Werk von Jens Drolshammer entscheidend bei.»
—Dr. iur. Michael Pfeifer, Schweizerische Juristen-Zeitung (SJZ), Nr 4, Jahrgang 106/2010, S. 101 ff.


Aus globaler Perspektive war das Rechtsgeschehen in den vergangenen drei Dekaden zunehmend durch die Globalisierung beeinflusst. Amerikanisches Recht und amerikanische Rechtskultur haben in diesem Prozess der Internationalisierung von Anfang an eine wichtige Rolle gespielt, was sich auch auf die international tätigen Juristen auswirkt, welche die Entstehung, Anwendung und Durchsetzung von Recht massgeblich mitbestimmen. Bis anhin wurden die Auswirkungen des zunehmend globalisierten Rechtsgeschehens auf das Arbeitsumfeld und die Tätigkeit dieser Juristen jedoch wenig beobachtet, untersucht und beschrieben. Alle in diesem Buch zusammengestellten 20 Essays stammen aus der Zeit zwischen 1998 und 2008 und sind im Wesentlichen in den jährlichen Forschungsaufenthalten des Autors am European Law Research Centre der Harvard Law School entstanden. Sie setzen sich durchgehend mit Primärerfahrungen des Autors auseinander, die er im Rahmen anwaltlicher Mandate, von akademischen Lehrveranstaltungen und der Planung von internationalen Studienprogrammen machte. Ziel der Publikation ist es, Licht in diese bis anhin wenig behandelte Thematik zu bringen, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Aktualität eine über den legal process hinausgehende Bedeutung aufweist. Dabei liegt der Fokus auf einer neuartigen personalistischen Konzeptualisierung der «new international lawyers» als Rechtsakteure im Rechtsgeschehen der Globalisierung.