• Anne-Sophie Morand
  • Persönlichkeitsrechtliche Schranken im Sportsponsoring

  • Schriftenreihe Causa Sport, Band 14

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Richard Boorberg Verlag GmbH & Co. KG, Stuttgart und Jan Sramek Verlag KG, Wien)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016
  • 382 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03751-857-1
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: am Lager

Preis: CHF 74.00

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Ausgezeichnet mit dem «Schweizer Sportrechtspreis» 2018.

Die wirtschaftlichen Aspekte eines Sponsorings scheinen für den Sport sowie die Wirtschaft auf den ersten Blick verlockend zu sein und für beide Seiten eine Win-win-Situation hervorzurufen. Ohne das Engagement von Sponsoren wäre der Sport jedenfalls nicht so weit entwickelt, wie er sich ­heute präsentiert. Gleichzeitig ist zweifelhaft, ob sämtliche in der Praxis bekannten Eingriffe in die Persönlichkeit von Sponsoringsubjekten rechtmässig erfolgen. Oftmals werden Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte durch Sponsoren sowie durch übergeordnete Verbände ohne grossen Widerstand hingenommen. Mit anderen Worten werden die wirtschaftlichen Aspekte in solchen Fällen den ideellen ­Werten des Sports vorgezogen. Die Ökonomisierung des Sports und die damit einher­gehende gesteigerte Bedeutung des Sportsponsorings führen dabei nicht nur zu einer Weiterentwicklung und Förderung des Sports, sondern auch zu einer Abhängigkeit des Sports von der Wirtschaft, gar zu einer Überkommerzialisierung des Sports.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin die Frage, ob bzw. inwieweit der zivilrechtliche Persönlichkeitsschutz (insb. Art. 27 und 28 ZGB) im Einzelsportler-, Vereins-, Verbands- und Sporteventsponsoring Schranken setzt. Welche Wirkung die Normen des Persönlichkeitsschutzes im Kontext des Sportsponsorings entfalten, wird im vorliegenden Werk anhand zahlreicher Beispiele aufgezeigt.