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Hauptthemen des Staatsrechts sind die grundlegenden Ziele, Aufgaben und Strukturprinzipien des Staates, die Organisation und das Handeln der obersten Staatsorgane (Verfassungsgeber, Gesetzgeber, Regierung, Justiz) sowie die grundlegenden Rechte und Pflichten der Bürgerinnen und Bürger. Das vorliegende Werk stellt das Staatsrechts des schweizerischen Bundesstaates gesamthaft dar. Ein zentrales Anliegen des Buches ist es, die für das Verständnis des geltenden Rechts und der heutigen Praxis sehr wichtigen historischen und internationalen Zusammenhänge aufzuzeigen. In einem ersten Teil werden die allgemeinen Grundlagen und Grundbegriffe des Staatsrechts in ihren geschichtlichen, philosophischen und gesellschaftlichen Bezügen vorgestellt. Die Verfassung als das zentrale Rechtsdokument moderner Demokratien steht im Mittelpunkt des zweiten Teils. Allgemeine sowie spezifisch schweizerische Fragen der Bundesstaatlichkeit sind Gegenstand des dritten Teils. Grundfragen der Staatsorganisation sowie die spezifisch schweizerische Ausgestaltung der Gewaltenteilung und der obersten Behörden werden im vierten Teil behandelt. Den demokratisch-rechtsstaatlichen Prozessen und Kontrollen ist der fünfte Teil gewidmet, der die Dynamik der Rechtsverwirklichung in einem von ausgebauten Mitwirkungsrechten des Volkes geprägten Bundesstaat veranschaulichen soll. Im Zentrum des sechsten Teils stehen die Grundrechte des Individuums. Zahlreiche rechtsvergleichende und verfassungshistorische Hinweise veranschaulichen die Gemeinsamkeiten mit anderen Verfassungsordnungen und lassen zugleich schweizerische Besonderheiten deutlich hervortreten. Verfasst wurde das Buch von zehn Professorinnen und Professoren, die an der Universität Zürich Staatsrecht lehren. Es richtet sich an Studierende sowie an weitere Interessierte, die sich anhand einer kompakten Darstellung mit dem schweizerischen Staatsrecht vertraut machen oder sich mit staatsrechtlichen Einzelfragen auseinandersetzen möchten.