Bernhard Ehrenzeller

Bernhard Ehrenzeller

Prof. Dr. iur.

CURRICULUM VITA

Ausbildung:

Primarschule Metzerlen (Kanton Solothurn).

Kollegium Karl Borromäus Altdorf (Matura B, 1973).

Lizentiat beider Rechte der Universität Fribourg (1977).

Solothurnisches Fürsprech‐ und Notariatspatent (1980).

Doktorat bei Prof. L. Wildhaber, Universität Basel. Thema: ʺDie Diözesankonferenz des Bistums Baselʺ (1984; summa cum laude). Auszeichnung mit dem Genossenschaftspreis der Universität Basel und mit dem ʺWalther‐Hug‐Preisʺ.

Ab Frühjahr 1987: Arbeit an rechtsvergleichender Habilitation zum Thema ʺLegislative Gewalt und Aussenpolitikʺ. Studien‐ und Forschungsaufenthalte am Max Planck‐Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg/BRD (1987/88), an der Harvard Law School in Cambridge/USA (1988/89) und am Institut suisse de droit comparé in Lausanne (1989/90).

1992: Juristische Fakultät der Universität Basel beschliesst Annahme der Habilitationsschrift aufgrund der Gutachten von Prof. Luzius Wildhaber und Prof. Kurt Eichenberger. Siehe dazu Rezensionen, z.B. von Prof. Richli in: AJP 3/1994, 267 und Dr. Nolte in: ZaöRV 55/1 (1995), 234 ff.

14. Januar 1993: Habilitation. Beschluss der Fakultät auf Gewährung der venia docendi für öffentliches Recht.

 

Berufliche Laufbahn:

1979/80: Assistent von Prof. Luzius Wildhaber, Basel.

Ab Herbst 1980 bis Ende 1986: Juristischer Sekretär des Justiz‐Departements des Kantons Solothurn.

Leiter der Arbeitsgruppe des Regierungsrates für eine neue Verfassung des Kantons Solothurn

1991‐1997: Persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Arnold Koller (Vorsteher des Eidgenössischen Justiz‐ und Polizeidepartements EJPD).

Ab 1993: Privatdozent an der Universität Basel.

1994‐1996: Mitglied des Stabes der Projektleitung ʺVerfassungsreformʺ des EJPD im Rahmen der Totalrevision der schweizerischen Bundesverfassung.

1997‐1998: Vertretung des EJPD als Experte in den Subkommissionen 1 (Volksrechte/Behördenorganisationen) und im Plenum der Verfassungskommission der beiden Räte.

Seit 1. April 1997: Ordinarius für Staats‐ und Verwaltungsrecht an der Universität St. Gallen

Seit 1. April 1998: Direktor des IRP‐HSG (Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis an der Universität St. Gallen [www.irp.unisg.ch])

2002/2003: Forschungsaufenthalt an der European University in Florenz/Italien

2003‐2011: Prorektor Forschung der Universität St. Gallen

2010/2011: Visiting Scholar an der Fletcher School for Law and Diplomacy (Tufts University), Boston/USA

 

Lehrtätigkeit:

Ordentliche Lehrtätigkeit an der Universität St. Gallen im Rahmen des Lehrstuhls für Öffentliches Recht (Vorlesungen/Seminare/ Kolloquien inkl. interdisziplinäre Seminare)

 

Projekte:

Koordination der Herausgabe des St. Galler Kommentars zur schweizerischen Bundesverfassung (1., 2. und 3. Auflage).

Dezentralisierungsprojekt in Jordanien. Expertenauftrag in Zusammenarbeit mit der DEZA (in Zusammenarbeit mit SIA‐HSG, Prof. G. Kirchgässner).

Erarbeitung einer neuen Bildungsverfassung der Schweiz (Art. 61a ff. BV) im Auftrag der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und den Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates und des Ständerates (WBK‐N/S).

Neue Hochschulgesetzgebung des Bundes (HFKG) und Konkordate der Kantone im Bereich des Bildungswesens.

Justizmanagement: Projekt des Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis (IRP‐HSG) zur Geschäftslastbewirtschaftung am Bundesverwaltungsgericht (gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) der Universität Bern).

Staatsleitungsreform in Bund und Kantonen

 

Vortragstätigkeit/Konferenztätigkeit:

Verschiedene Vorträge zu staatsrechtlichen und staatspolitischen Themen, insbesondere zur Reform öffentlicher Institutionen, von universitären und politischen Gremien und privater Vereinigungen.

Organisation verschiedener wissenschaftlicher Konferenzen, u.a. im Bereich von Demokratie und Forschung und Bildungswesen.

 

Mitgliedschaften:

Schweizerischer Vertreter in der ʺGroup of Independent Experts on the European Charter of Local Self‐Governmentʺ des Europarates

 Richter für den Staatsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein (seit 2011, 2005‐2011 Ersatzrichter)

Korrespondierendes Mitglied der philosophisch‐historischen Klasse im Ausland in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Präsident der Peter Häberle‐Stiftung an der Universität St. Gallen

Schweizerischer Juristenverein

Vereinigung der deutschen Staatsrechtslehrer

Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht

Schweizerische Vereinigung für politische Wissenschaften

Zentrum für Rechtssetzungslehre, Universität Zürich

Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik

Vorstand des Vereins ʺKatholisches Akademikerhaus der Universität St. Gallenʺ

Mitglied des Steering Board of the ʺConvention International Law and Politicsʺ (CILP)

Rotary Club St. Gallen‐Freudenberg

externer Kooperationspartner des Forschungszentrums für Ausländerund Asylrecht (FZAA) an der Universität Konstanz

 

Selbstverwaltung:

Mitglied der Forschungskommission der Universität

Präsident des Geschäftsleitenden Ausschusses des Forschungsinstituts für Arbeit und Arbeitsrecht an der Universität St. Gallen (FAA‐HSG).

Mitglied der Arbeitsgruppe ʺEvaluation der Forschung an der RWAʺ und der ʺStrategiekommissionʺ der RWA.

Vertreter der Universität St. Gallen im Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds.

Vertreter der RWA im Vorstand der Schweizerischen Richterakademie.

 

Beratung/Dienstleistungen:

Mitglied der Redaktionskommission zur Erarbeitung eines neuen Hochschulkoordinations‐ und ‐förderungsgesetzes des Bundes (HFKG) (Experte des Staatssekretariats für Bildung und Forschung).

Mitglied der Expertenkommission des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements zur Erarbeitung eines schweizerischen Weiterbildungsgesetzes (Art. 64a BV).

Mitglied der Arbeitsgruppe „Guidelines for Good Federal Practices“ im Auftrag des Forums of Federations

Verschiedentliche Beratungen öffentlicher Institutionen in verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Fragen (gutachterliche Tätigkeiten).

 

Publikation(en)

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