Das Baudenkmal im schweizerischen Recht

Untersuchungen zum materiellen Baudenkmalbegriff und dem Verfahren der Unterschutzstellung

Zur Bewahrung von Baudenkmälern «als Ding gewordene Geschichte» menschlicher Entwicklung kann der Staat in die grundrechtlich geschützten Eigentumsrechte eingreifen. Der Autor untersucht die Frage, was ein Baudenkmal aus rechtlicher Sicht ist un… Weitere Informationen...
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Zur Bewahrung von Baudenkmälern «als Ding gewordene Geschichte» menschlicher Entwicklung kann der Staat in die grundrechtlich geschützten Eigentumsrechte eingreifen. Der Autor untersucht die Frage, was ein Baudenkmal aus rechtlicher Sicht ist und mit welchen Verfahren und Instrumenten es unter Schutz gestellt werden kann. Mit der Darlegung der vielfältigen Arten von Schutzobjekten sowie der wichtigsten Kriterien zur Bewertung potentieller Baudenkmäler, konkretisiert der Autor den unbestimmten Rechtsbegriff und verleiht diesem klare Konturen. Im Ergebnis wird ein zeitgemässer materieller Baudenkmalbegriff (materiellrechtliche Bezeichnung) formuliert, der Geltung für alle Ebenen der schweizerischen Rechtsordnung beansprucht. Die umfangreichen Untersuchungen zum Unterschutzstellungsverfahren (formellrechtliche Bezeichnung) zeigen das Zusammenwirken der verschiedenen staatlichen Ebenen auf und legen rechtsvergleichend unterschiedliche kantonale Konzeptionen bezüglich der Schutzinstrumente, Organisationen und Verfahren dar. Daraus zieht der Autor Schlüsse, wie die rechtsstaatlichen demokratischen Defizite, die mit dem offen formulierten Baudenkmalbegriff verbunden sind, im Unterschutzstellungsverfahren ausgeglichen werden können und wie eine angemessene Rechtssicherheit sowie eine rechtsgleiche Behandlung für die Eigentümer baulicher (potentieller Schutz-)Objekte zu erreichen sind.

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