GesKR 01/2010

Einzelheft «Schweizerische Zeitschrift für Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie Umstrukturierungen»

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Beschreibung

Counsel's Page

Daniel Hossli

Daniel Hossli (Pfizer) über die Zukunft des Geschäftsmodells "Billable Hours"

«Ein wesentlicher Kritikpunkt an den Billable Hours besteht darin, dass dieses System einem partnerschaftlichen Verhältnis wenig entspricht. Es sind nicht bloss das einseitige Kostenrisiko, die falschen Anreize oder die mangelnde qualitative Bewertung, welche einem partnerschaftlichen Verhältnis entgegenwirken. Ebenso ist es die ständige und systembedingte Fixierung auf das Honorar, welche das Vertrauensverhältnis zwischen Klient und Anwalt belastet. Rückt dieses Thema aber in den Hintergrund, entsteht Raum für die Diskussion und die Entwicklung gemeinsamer Werte und Ziele, und ein blosses Auftragsverhältnis wird zur echten Partnerschaft.»

Aufsätze

Lucia Gomez

Lucia Gomez Richa et Joël Veuve sur les titres intermédiés et leurs instruments financiers sous-jacents

«Le titre intermédié est l’une des pierres angulaires de la LTI. Il se conçoit comme un instrument financier dématérialisé dont le transfert physique est remplacé par des écritures comptables. Pour rendre compte de la nouveauté qu’il représente dans l’ordre juridique suisse, le Message du Conseil fédéral ainsi que les auteurs le décrivent comme un objet patrimonial sui generis en rupture tant avec les règles de la copropriété qu’avec les règles de la cession de créance.»

Joël Veuve
Rauno Hoffmann

Rauno Hoffmann und Jürg Wyser über korruptionsbedingte Risiken für Unternehmen und Mitarbeiter

«Dass sich das Bewusstsein im Zusammenhang mit Bestechung und Korruption in den letzten Jahren gewandelt hat, ist nicht nur den konkreten Korruptionsnormen zu entnehmen. Diese stellen vielmehr nur einen Bestandteil der Gemengelage an Massnahmen im Kampf gegen Korruption dar. Über die genannten Tatbestände hinaus wird es zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit von Steuer- und Justizbehörden sowie – auf internationaler Ebene – der nationalen Justizbehörden kommen. Internationale Rechtshilfe ist zwar derzeit noch mit erheblichen tatsächlichen und rechtlichen Schwierigkeiten verbunden. Nichtsdestoweniger wird man sich wohl zukünftig nicht mehr darauf beschränken, allein Normen zu erlassen.»

Jürg Wyser
Christian Heierli

Christian Heierli über das Konzept der Selbstregulierung im GwG

«Das GwG fusst auf dem Prinzip der Selbstregulierung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie dieses Prinzip vom Gesetzgeber im Bereich des GwG konzipiert worden ist. Dabei wird nicht eine rechtstheoretische Auseinandersetzung mit der Selbstregulierung als allgemeinem Phänomen angestrebt. Vielmehr soll der Gegenstand aus der Perspektive des Aussenstehenden auf Basis des geltenden Rechts betrachtet und sodann untersucht werden, wo die bestehende Umsetzung in die Praxis allenfalls vom gesetzgeberischen Konzept abweicht.»

 

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