GesKR 02/2010

Einzelheft «Schweizerische Zeitschrift für Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie Umstrukturierungen»

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Counsel's Page

Jörg von Manger-Koenig

Jörg von Manger-Koenig (Nobel Biocare Holding AG) über den General Counsel als juristischer Manager

«Typische interne Schnittstellen bestehen in allen Bereichen der Life Sciences-Unternehmung. Dabei werden sich zunächst in jedem Unternehmen funktionale und prozessuale Abläufe ergeben, die z.B. bei börsenkotierten Unternehmen besonders intensive Schnittstellen mit dem Finanzbereich erfordern. Industriespezifische Aufgaben ergeben sich im Life Sciences-Unternehmen u.a. im Bereich der klinischen Forschung am Menschen als Teil der Forschung und Entwicklung, der Unterstützung der Zulassung (Regulatory Affairs) oder der Qualitätssicherung.»

Aufsätze

Rolf Sethe

Rolf Sethe und Philipp Weber über die Wurzeltheorie als Mittel zur Korrektur von Unternehmensbewertungen nach der Ertragswertmethode

«Die Wurzeltheorie und die Berücksichtigungsfähigkeit späterer Erkenntnisse über die Bewertung von Sachwerten wird von der Rechtsprechung sowie der überwiegenden Lehre in Deutschland vertreten und kann als gefestigt gelten. Nach dieser Theorie können Entwicklungen des Unternehmens nachträglich berücksichtigt werden, wenn sie am Stichtag bereits in ihren Wurzeln angelegt und erkennbar waren und sie daher zum Zeitpunkt der Unternehmensbewertung Rückschlüsse auf den wahren Wert des Unternehmens am Stichtag zulassen.»

Philipp Weber
Florian Zihler

Florian Zihler über die Eintragung zusätzlicher Tatsachen in das Handelsregister

«Der Registerführer eines grösseren Handelsregisteramts bezeichnete Art. 30 HRegV auch als «Giftschrank», den es – wenn immer möglich – verschlossen zu halten gelte. Den Hauptgrund für diese Aussage liefert prägnant umschrieben der Zürcher Handelsregisterführer: die Vermeidung des Wildwuchs von Eintragungen ins Tagesregister.»

Barbara Brauchli Rohrer

Barbara Brauchli Rohrer und Andreas Hünerwadel über Cash Pooling im Konzern

«International tätige Konzerne betreiben regelmässig eine zentral gesteuerte Bewirtschaftung der Barmittel in sämtlichen Konzerngesellschaften (Cash Management). Zu diesem Zweck stellen die in den gleichen Märkten tätigen Geschäftsbanken Dienstleistungen zur Zentralisierung der Barmittel (Cash Pooling) zur Verfügung. Sowohl aus Sicht des Konzerns als auch aus Sicht der Banken stellen sich dabei verschiedene (und unterschiedliche) zivil- und steuerrechtliche Fragen.»

Andreas Hünerwadel
Manuel Bianchi della Porta

Manuel Bianchi della Porta und Edgar Philippin sur le pratique du métier d'avocat en société de capitaux

«Les avocats sont libres de s’organiser comme ils l’entendent. La pratique du métier en société de capitaux est une possibilité parmi d’autres. La société de capitaux convient particulièrement bien aux études d’avocats de taille moyenne ou grande. Elle est une réponse adéquate à l’évolution de la profession (forte concurrence, internationalisation) et offre de nombreux avantages au-delà de la limitation de la responsabilité au capital de la société.»

Edgar Philippin
Luca Dalla Torre

Luca Dalla Torre und Daniel Hasler über Ad hoc-Publizität bei Wechseln in der Unternehmungsführung

«Der Entscheid über die Dauer des Aufschubes der kursrelevanten Tatsache ist eine Gratwanderung. Gerade bei Wechseln in der Unternehmensführung, die selten ohne Nebengeräusche über die Bühne gehen, ist es schwierig, die Tatsachen unter dem Schutzschild der Vertraulichkeit zu behalten. Zwangsläufig sind bei diesen Ereignissen auch immer mehrere Personen einzuweihen. Sobald mehr als ein enger Kreis vom Wechsel in der Unternehmensführung Kenntnis hat, vergrössert sich die Gefahr eines Lecks.»

Daniel Hasler
 

 

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