Gesellschaftsform, Good Governance und Regulierung für internationale Sportdachverbände

Internationale Sportverbände organisieren und entwickeln ihre jeweilige Sportart. Dabei wollen sie sowohl der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports als auch ökonomischen Interessen gerecht werden. Das vorliegende Buch bietet Lösungen für ei… Weitere Informationen...
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Beschreibung

Internationale Sportverbände organisieren und entwickeln ihre jeweilige Sportart. Dabei wollen sie sowohl der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports als auch ökonomischen Interessen gerecht werden. Das vorliegende Buch bietet Lösungen für eine Good Governance an, mit der Sport professionell, integer und wirtschaftlich erfolgreich organisiert werden kann. Dabei geht der Autor auf die speziellen Anforderungen an Sportinstitutionen ein, die sich aus den Analogien zu multinationalen Unternehmen sowie zu internationalen Organisationen ergeben.

Relevant für eine professionelle Organisation der Verbände ist u. a. die Gesellschaftsform. Das Buch liefert neben einem Governance-Katalog eine Entscheidungsgrundlage für die jeweils am besten geeignete Gesellschaftsform für Sportverbände. In diesem Zusammenhang wird auch die Zulässigkeit und Eignung der Vereinsform diskutiert sowie mit anderen Rechtsformen verglichen, etwa mit der Aktiengesellschaft oder dem Modell einer Trennung zwischen sportlicher und wirtschaftlicher Tätigkeit. Abschliessend analysiert der Autor unterschiedliche Regulierungsmöglichkeiten, von der Selbstregulierung bis zur Co-Regulierung, und zeigt die aktuellen politischen Initiativen auf europäischer und nationaler Ebene auf, vom Europarat bis zum Schweizer Nationalrat.

  • ISBN: 978-3-03891-223-1
  • Reihe: Sportrecht (CS)
  • Band: 22
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Auflage: 1.
  • Seitenzahl: 353
  • Publikationsart: Dissertation
  • Format: broschiert
  • Gewicht: 500 g
  • Sprache: Deutsch
  • Verlag: Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag und Academia Verlag, Baden-Baden)

Pressestimmen

  • «Der Titel der Doktorarbeit von Roman Schade [...] lässt gleich [...] den folgerichtigen Schluss zu, dass diese Arbeit unter der Schirmherrschaft von Mark Pieth [...] entstanden ist. [...]. Auch ist in den letzten zwanzig Jahren immer wieder die zentrale Frage aufgeworfen worden, ob sich die Vereinsform für Verbände und Organisationen, [...] eignet, bzw. ob die Vereinsform der juristischen Weisheit letzter Schluss ist, um Organisations-Auswüchsen im Sport zu begegnen. Das ist denn auch ein zentrales Thema von Roman Schade.

    Er belegt letztlich nachvollziehbar, dass es beispielsweise im Verein durchaus möglich ist, eine zuverlässige «Governance» einzurichten. Trotz dieser Konklusion prüft der Autor andere Rechtsformen auf ihrer Eignung im Rahmen des professionellen Sportes hin. Letztlich kommt er zum Schluss, dass die Vereinsform nicht so schlecht ist wie ihr Ruf [...]. Um «Good Governance» und interne und externe Regulierungen im Verein zu ermöglichen, braucht es entsprechende Menschen – Menschen mit adäquater, charakterlicher Eignung. Die Forderung, die nach der Lektüre der gesamten äusserst lesenswerten Doktorarbeit im Raum stehen könnte, müsste wohl etwa lauten: Schaffen wir edlere, auf Korrektheit bedachte Menschen, welche den Verlockungen des Pekuniären zu widersagen im Stande sind! [...]. Es ist evident, dass dieses Ziel kaum je zu erreichen sein wird. [...]. Den Trieben des Menschen müssen auch in Vereinen und anderen juristischen Organisationsformen regularische Grenzen gesetzt werden. Die Devise für die Garantie dieser Fairness lautet somit unumwunden: Man muss Menschen mit seinen Schwächen und Neigungen unter Kontrolle halten. Diese Aspekte und Spannungsfelder werden in der Arbeit von Roman Schade profund herausgearbeitet. Erwähnenswert ist letztlich der Anhang zur Arbeit. Hier wird eine Fragenkatalog zur Rechtsform des Weltfussballverbandes, welcher vom Verfasser der Disseratiton der FIFA unterbereitet worden ist, zusammen mit den Anworten des Verbandes integral wiedergegeben. Zentral bei diesem Frage- und Antwortspiel ist dabei die Zweck-Mittel-Thematik im Vereinsrecht. [...]»

    – Dr. iur. Kristin Maria Lüönd, causa sport 3/2020, S. 404f

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    Er belegt letztlich nachvollziehbar, dass es beispielsweise im Verein durchaus möglich ist, eine zuverlässige «Governance» einzurichten. Trotz dieser Konklusion prüft der Autor andere Rechtsformen auf ihrer Eignung im Rahmen des professionellen Sportes hin. Letztlich kommt er zum Schluss, dass die Vereinsform nicht so schlecht ist wie ihr Ruf [...]. Um «Good Governance» und interne und externe Regulierungen im Verein zu ermöglichen, braucht es entsprechende Menschen – Menschen mit adäquater, charakterlicher Eignung. Die Forderung, die nach der Lektüre der gesamten äusserst lesenswerten Doktorarbeit im Raum stehen könnte, müsste wohl etwa lauten: Schaffen wir edlere, auf Korrektheit bedachte Menschen, welche den Verlockungen des Pekuniären zu widersagen im Stande sind! [...]. Es ist evident, dass dieses Ziel kaum je zu erreichen sein wird. [...]. Den Trieben des Menschen müssen auch in Vereinen und anderen juristischen Organisationsformen regularische Grenzen gesetzt werden. Die Devise für die Garantie dieser Fairness lautet somit unumwunden: Man muss Menschen mit seinen Schwächen und Neigungen unter Kontrolle halten. Diese Aspekte und Spannungsfelder werden in der Arbeit von Roman Schade profund herausgearbeitet. Erwähnenswert ist letztlich der Anhang zur Arbeit. Hier wird eine Fragenkatalog zur Rechtsform des Weltfussballverbandes, welcher vom Verfasser der Disseratiton der FIFA unterbereitet worden ist, zusammen mit den Anworten des Verbandes integral wiedergegeben. Zentral bei diesem Frage- und Antwortspiel ist dabei die Zweck-Mittel-Thematik im Vereinsrecht. [...]»

    – Dr. iur. Kristin Maria Lüönd, causa sport 3/2020, S. 404f

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