Europäisches Arbeits- und Sozialrecht

Die Europäische Union ist eingebettet in einen weiten Kreis von Organisationen. Verdichtete Kooperationen in Gestalt der sektoriellen Abkommen EU-Schweiz, der SAA, der Östlichen Partnerschaft, des Assoziierungsabkommens EU-Türkei und der Mittelmeer… Weitere Informationen...
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Die Europäische Union ist eingebettet in einen weiten Kreis von Organisationen. Verdichtete Kooperationen in Gestalt der sektoriellen Abkommen EU-Schweiz, der SAA, der Östlichen Partnerschaft, des Assoziierungsabkommens EU-Türkei und der Mittelmeerunion ergänzen das Bild.

Das Handbuch «Europäisches Arbeits- und Sozialrecht» systematisiert die europäischen Vorgaben und macht sie auch für den nationalen Rechtsanwender praktikabel. Schritt für Schritt wird die arbeits- und sozialrechtliche Relevanz von Bestimmungen der Europäischen Grundrechtecharta und EMRK, von Unionsbürgerschaft und Arbeitnehmerfreizügigkeit herausgearbeitet. Dabei werden die Wechselbeziehungen zum europäisches Beihilfen- und Wettbewerbsrecht wie zur Dienstleistungs- und Warenverkehrsfreiheit verständlich erklärt, auch im Hinblick auf das Vergaberecht sowie die Struktur- und Beschäftigungspolitik.

Die 2. Auflage legt nochmals einen vertieften Schwerpunkt auf die Schnittmengen zum nationalen Recht, insbesondere in den verschiedenen Leistungsarten bei der Flankierung von Arbeitsmigration wie dem Arbeitnehmerschutz. Die Neuauflage bringt sämtliche Themenfelder auf den neuesten Stand. Berücksichtigt sind die zahlreichen neuen Richtlinienvorgaben aus Brüssel, so die Änderung der Entsenderichtlinie aufgrund RL (EU) 2018/957. Wichtige neuere Entscheidungen des EuGH, z. B. «Asklepios», «Egenberger», «Matzak», «Max-Planck-Gesellschaft» und «CCOO» sind eingearbeitet.

Die Themenschwerpunkte:
■ Alters und Hinterbliebenenrenten
■ Antidiskriminierungsschutz
■ Arbeitslosigkeit
■ Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten
■ Arbeitszeit
■ Befristung
■ Betriebsübergang
■ Entsendung
■ Ergänzende Renten/ betriebliche Altersvorsorge
■ Familienleistungen
■ Informations- und Konsultationsrechte/ Sozialer Dialog und Kollektivvereinbarungen
■ Insolvenz
■ Invalidität
■ Jugendarbeitsschutz
■ Krankheit und Mutterschaft
■ Massenentlassung
■ Mutterschutz und Elternschutz
■ Nachweis von Arbeitsbedingungen
■ Sterbegeld
■ Technischer Arbeitsschutz
■ Teilzeit
■ Urlaub
■ Vorruhestand
■ Zeitarbeit


Die Autorinnen und Autoren:
Prof. Dr. Peter Axer, Universität Heidelberg | Prof. Dr. Peter Baumeister, SRH Hochschule Heidelberg | Prof. Dr. Andreas Bücker, Wismar | Prof. Dr. Marc Bungenberg, Universität Saarbrücken | Prof. Dr. Wolfram Cremer, Universität Bochum | Prof. Dr. Stamatia Devetzi, Hochschule Fulda | Dr. Ullrich Ehrenberg, Hamburg | RA PD Dr. Gerrit Forst, Düsseldorf | Prof. Dr. Stefan Greiner, Universität Bonn | Prof. Dr. Michael Heinig, Universität Göttingen | Dr. Maria Kleinert, Universität Bonn | Prof. Dr. Stefan Huster, Universität Bochum | Ass. jur. Kerstin Jerchel, ver.di, Berlin | RiVG Dr. Daniel Kiesow, Bremen | Dr. Andrea Kießling, Universität Düsseldorf | Prof. Dr. Sudabeh Kamanabrou, Universität Bielefeld | Akad. Rat Dr. Thomas Klein, Universität Trier | Prof. Dr. Eva Kocher, Universität Frankfurt (Oder) | Prof. Dr. Markus Krajewski, Universität Erlangen | Prof. Dr. Rüdiger Krause, Universität Göttingen | Prof. Dr. Sebastian Krebber, Universität Freiburg i. Br. | Prof. Dr. Katharina Mangold, Universität Flensburg | Prof. Dr. Katja Nebe, Universität Halle (Saale) | RinBSG Dr. Dagmar Oppermann, Kassel | Ass. jur. Dr. Gregor-Julius Ostermann, Verwaltungsgericht Gelsenkirchen | Prof. Dr. Christian Rolfs, Universität Köln | Prof. Dr. Lena Rudkowski, Universität Gießen | Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter, Universität Trier | Dr. Frank Schreiber, Wiesbaden | Prof. Dr. Jens Schubert, ver.di. Berlin | Prof. Dr. Achim Seifert, Universität Jena | Dr. Stephan Seiwerth, Universität Köln | Prof. Dr. Jörg Philipp Terhechte, Universität Lüneburg /Universität Glasgow | Prof. Dr. Kerstin Anna Tillmanns, FernUniversität Hagen | Prof. Dr. Daniel Ulber, Universität Halle (Saale) | Prof. Dr. Astrid Wallrabenstein, Universität Frankfurt am Main | Prof. Dr. Friederike Wapler, Universität Mainz | Prof. Dr. Christoph Weber, Universität Würzburg | Dr. Sebastian Weber, München

  • ISBN: 978-3-03891-207-1
  • Reihe: Enzyklopädie Europarecht
  • Band: 7
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Auflage: 2.
  • Seitenzahl: 1440
  • Publikationsart: Darstellung
  • Format: gebunden
  • Gewicht: 2000 g
  • Sprache: Deutsch
  • Verlag: Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden und Facultas Verlag, Wien)

Pressestimmen

  • «[…] Dass auch die 2. Auflage des Werkes Garant für eine praxistaugliche, aber auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Darstellung ist, vermag schon angesichts eines Blickes in das Verzeichnis der Autorinnen und Autoren kaum zu überraschen. Hinzu kommt das überaus kluge Gesamtkonzept der Enzyklopädie Europarecht, die als wissenschaftliche und (dennoch?) übersichtlich strukturierte Gesamtdarstellung eine wichtige Lücke schließt.
    Für die Bearbeiter*innen des „Europäischen Arbeits- und Sozialrechtes“ gab es im Zuge der Aktualisierung jedenfalls nicht wenig zu tun. So machte etwa die Neufassung der Entsende-RL durch die RL 2018/957/EU Änderungen im Kapitel zur Entsendung (vgl Klein, § 10) und die (bis August 2022 umzusetzende) neue Elternurlaubs-RL 2019/1158/EU (zT auch „Work-Life-Balance-RL“ oder „Vereinbarkeits-RL“ genannt) umfangreiche Ergänzungen im Kapitel zu Mutterschutz und Elternzeit (vgl Nebe/Kiesow, § 17) notwendig. Die Nachweis-RL 91/533/EWG wurde ebenfalls durch eine neue (abermals bis August 2022 umzusetzende) Transparenz-RL 2019/1152/EU abgelöst (vgl Tillmanns, § 13, die auf die neue RL allerdings angesichts der derzeit noch geltenden Nachweis-RL nur kursorisch eingeht).
    […] unzählige […] bedeutsame Entscheidungen des EuGH wurden […] in die einzelnen Kapitel der 2. Auflage des „Europäischen Arbeits- und Sozialrechtes“ eingearbeitet. Wenngleich hierbei naturgemäß nicht alle Einzelprobleme bis ins Detail erörtert werden können, erweist sich das Werk jedenfalls als Fundgrube für weiterführende Hinweise zu nahezu jeder Frage, mit der man zum Europäischen Arbeits- und Sozialrecht konfrontiert ist. […]»

    – Susanne Auer-Mayer, Verlag Österreich 2021 Heft 2, S.135f

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Pressestimmen
  • «[…] Dass auch die 2. Auflage des Werkes Garant für eine praxistaugliche, aber auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Darstellung ist, vermag schon angesichts eines Blickes in das Verzeichnis der Autorinnen und Autoren kaum zu überraschen. Hinzu kommt das überaus kluge Gesamtkonzept der Enzyklopädie Europarecht, die als wissenschaftliche und (dennoch?) übersichtlich strukturierte Gesamtdarstellung eine wichtige Lücke schließt.
    Für die Bearbeiter*innen des „Europäischen Arbeits- und Sozialrechtes“ gab es im Zuge der Aktualisierung jedenfalls nicht wenig zu tun. So machte etwa die Neufassung der Entsende-RL durch die RL 2018/957/EU Änderungen im Kapitel zur Entsendung (vgl Klein, § 10) und die (bis August 2022 umzusetzende) neue Elternurlaubs-RL 2019/1158/EU (zT auch „Work-Life-Balance-RL“ oder „Vereinbarkeits-RL“ genannt) umfangreiche Ergänzungen im Kapitel zu Mutterschutz und Elternzeit (vgl Nebe/Kiesow, § 17) notwendig. Die Nachweis-RL 91/533/EWG wurde ebenfalls durch eine neue (abermals bis August 2022 umzusetzende) Transparenz-RL 2019/1152/EU abgelöst (vgl Tillmanns, § 13, die auf die neue RL allerdings angesichts der derzeit noch geltenden Nachweis-RL nur kursorisch eingeht).
    […] unzählige […] bedeutsame Entscheidungen des EuGH wurden […] in die einzelnen Kapitel der 2. Auflage des „Europäischen Arbeits- und Sozialrechtes“ eingearbeitet. Wenngleich hierbei naturgemäß nicht alle Einzelprobleme bis ins Detail erörtert werden können, erweist sich das Werk jedenfalls als Fundgrube für weiterführende Hinweise zu nahezu jeder Frage, mit der man zum Europäischen Arbeits- und Sozialrecht konfrontiert ist. […]»

    – Susanne Auer-Mayer, Verlag Österreich 2021 Heft 2, S.135f

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