• Martin Ludin
  • Privilegierte Vergaben innerhalb der Staatssphäre
  • Eine Rechtsvergleichung von In-house-, Quasi-in-house- und In-state-Geschäften in der EU und der Schweiz

  • Dike Verlag (in Kooperation mit Nomos Verlag, Baden-Baden)
  • 1. Auflage, Zürich/St. Gallen 2019
  • XVI, 363 Seiten, broschiert

  • ISBN: 978-3-03891-119-7
  • Publikationsart: Dissertation
  • Sprache: Deutsch
  • Verfügbarkeit: lieferbar

Preis: CHF 84.00

   - ODER -    + Wunschliste


Dieses Werk ist im Volltext Open Access verfügbar:

https://doi.org/10.3256/DIKE/978-3-03891-119-7

Creative Commons Lizenzvertrag




Unter welchen Voraussetzungen darf der Staat öffentliche Aufträge ausnahmsweise ohne Anwendung des öffentlichen Beschaffungsrechts und folglich ohne Durchführung einer Ausschreibung direkt an Leistungserbringer innerhalb der Staatssphäre vergeben?

Die rechtsvergleichende Dissertation nimmt die geplante Erstkodifikation der sog. In-house, Quasi-in-house- und In-state-Ausnahmen im Rahmen der Revision des Schweizer Beschaffungsrechts zum Anlass, die Ursprünge und die Weiterentwicklung dieser drei Bereichsausnahmen zu beleuchten. Dabei wird die umfassende Rechtsprechung des EuGHs und die darauf aufbauende Regelung in den EU-Vergaberichtlinien detailliert untersucht und dem Schweizer Gesetzesentwurf gegenübergestellt. Die grafisch aufgearbeiteten Ergebnisse sind sowohl für Vergabestellen als auch für Anbieter, die sich Zugang zu staatlichen Beschaffungsmärkten erhoffen, von grosser praktischer Bedeutung.


Die Dissertation wurde mit dem Professor Walter Hug-Preis 2020 ausgezeichnet.