Das internationale Investitionsrecht aus rechtspluralistischer Perspektive

Zur Begründung eines reinen Rechtspluralismus und zur Emergenz einer «lex investitia»

Im vorliegenden Werk wird herausgearbeitet, wie sich das internationale Investitionsrecht und Rechtspluralismus wechselseitig erkenntnisfördernd beeinflussen. Dies geschieht, indem das Investitionsrecht anhand bekannter Rechtspluralismen sowie eine… Weitere Informationen...
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Im vorliegenden Werk wird herausgearbeitet, wie sich das internationale Investitionsrecht und Rechtspluralismus wechselseitig erkenntnisfördernd beeinflussen. Dies geschieht, indem das Investitionsrecht anhand bekannter Rechtspluralismen sowie einer im Rahmen des Werkes entwickelten Variation des Rechtspluralismus aus drei Perspektiven analysiert wird: der internen, der subinternen und der externen.

Das internationale Investitionsrecht ist durch eine hohe normative Fragmentierung, eine heterogene Akteurslandschaft und widersprüchliche Legitimationsansprüche geprägt. Die Arbeit untersucht diese Struktur systematisch aus einer (internen) rechtspluralistischen Perspektive und entwickelt ein konzeptionell kohärentes Verständnis seiner normativen Ordnung. Ferner wird auf der subinternen Ebene des internationalen Investitionsrechts eine Vielzahl an rechtspluralistischen Rechtsphänomenen und interlegalen Normen identifiziert. Die Arbeit begründet schliesslich aus einer externen Perspektive unter Zugrundelegung der Bedingungen des globalen Rechtspluralismus die Emergenz einer lex investitia.

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